Wolf in den Alpen
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Mitglied seit: 24.06.2007 Land/PLZ:: Deutschland/82XXX Postings: 445
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Montag, 21. Juni 2010 14:51:26 Wolf in den Alpen
Nachdem vor Jahren Bruno der Bär in den deutschen Alpen umherstreifte, scheint jetzt ein Wolf unterwegs zu sein: Link nur für registrierte und angemeldete Mitglieder sichtbar. Der erste Schaden wurde auch schon gemeldet - 4 Kühe haben sich in Panik den Abhang hinuntergestürzt.
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Mitglied seit: 30.03.2010 Land/PLZ:: Deutschland/ Postings: 348 |
Montag, 21. Juni 2010 15:30:08 Re: Wolf in den AlpenDas Problem ist, daß hier in Europa die Gefährlichkeit von Bär und Wolf verniedlicht wird. OK, die weichen aus, wenn sie den Menschen frühzeitig hören und satt sind. Wenn sie aber keinen Respekt mehr vorm Menschen haben und ihm nicht ausweichen, oder sogar Stallungen aufbrechen, dann kann kein Kreisdirektor die Verantwortung mehr übernehmen. Ich hab meine Bärengeschichten gehört und teilweise selbst erlebt, deshalb sollte man denen beim ersten Mal Gummigeschosse aufbrennen, damit sie Menschen meiden, beim 2. Mal sollte man anstatt Gumm mal Blei ausprobieren. |
Mitglied seit: 24.06.2007 Land/PLZ:: Deutschland/82XXX Postings: 445 |
Montag, 21. Juni 2010 18:45:27 Re: Wolf in den Alpen... ich kann mir etwas vorstellen, was Du meinst. Habe im Yukon mal im Nationalpark auf Lachse gefischt. Dort war striktes Jagdverbot auf Grizzlys ... und das merkte man spätestens, als die Bären am Auto standen und versucht haben, den Innenraum zu erkunden. Die Einheimischen Fischer hatten auch alle kurze Schrotflinten auf der Schulter dabei , geladen mit Sluggs ...(oft auch noch einen Hund) ... _____________________________________ C&R: JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER |
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Mitglied seit: 30.03.2010 Land/PLZ:: Deutschland/ Postings: 348 |
Montag, 21. Juni 2010 19:17:11 Re: Wolf in den Alpen
In dem Gebiet wo ich immer jagte (Zwischen Prince George + Jasper, nördlich Hwy 16) hat es aml einen Führer erwischt. Er kam zusamen mit einem deutschen Jäger von der Pirsch. 120 vorm Wagen mitten auf der Schotterpiste stand plötzlich ein Grizz auf der Straße. Der Guide hatte seine Waffe quer auf dem Rücken , deshalb sagte er zum Jagdgast: Nicht bewegen, aber wenn er kommt schieß. Er kam und der gast schoß, aber der Grizz ging in eine Dickung. Der Führer meinte, daß er den angeschossenen grizz nicht laufen lassen könne, weil mehrere Zelte im Umkreis von 5 km waren. Er stieg hinterher und der Gast sollte von oben von der Straße sichern. Plötzlich war der grizz über dem Führer und der gast schoß ihn auf ca. 50 Meter über dem Führer. Dann hat er den schwerverletzten Führer (Bisse in Schulter, Arme und Beine) auf den Pickup gewuchtet und notdürftig verbunden. Dann hat er über Funk versucht Hilfe zu bekommen aber bekam nur einen Trucker auf dem Hwy. Der sagte ihm, daß er die Frequenz halten solle und der trucker hat dann immer umgeschaltet um Hilfe zu organisieren. Dann mußte der gast 70 km mit dem Verletzten zum nächsten Loggercamp fahren. Die haben einen kleine OP. In der Zeit war ein Arzt da und kurz danach kam der Rettungswagen. Der hatte dann noch 120 km bis nach Prince George. |
Mitglied seit: 24.06.2007 Land/PLZ:: Deutschland/82XXX Postings: 445 |
Dienstag, 22. Juni 2010 17:07:21 Re: Wolf in den AlpenHab bisher nur gesehen, wie ein 110kg Keiler einem Treiber den rechten Fuß vom Knöchel bis zur Hüfte aufgemacht hat, mit zwei Kopfbewegungen und durch 1 cm dicke Lederstiefel durch ... glücklicherweise keine Aterie erwischt! _____________________________________ C&R: JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER |
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Mitglied seit: 30.03.2010 Land/PLZ:: Deutschland/ Postings: 348 |
Dienstag, 22. Juni 2010 21:30:49 Re: Wolf in den AlpenIch hab das gefährlichste Tier der Welt live gesehen. Einen Jäger, der mit 50 seinen Jagdschein machte und nie merkte, daß er eine tötliche Waffe führte. Ein Jahr schoß er einem Anderen Jäger viel Blei in den Stiefel, im nächsten Jahr bekam ein Treiber volen Beschuß von vorn (wurde direkt bar erledigt) und im nächsten Jahr schoß er auf laufende Fasane, als die Treiber 20 Meter dahinter waren. Ein Treiber bekam ein Schrotkorn auf dei augenbraue. Und was sagte er lächelnd im nächsten Jahr, als ich ihm den gleichen Stand zuweisen mußte: Ach da, wo letztes Jahr der eine ein Bleikügelchen abbekommen hat. Dieser Mann war so unbelehrbar und gleichzeitig für den Beständer wirtschaftlich so wichtig, daß keiner ihm was sagen durfte. Dabei hab ich die Lust an Treibjagden verloren. Es sind nicht die alten Jäger mit 40 Jahren Erfahrung, die gefährlich sind, auch nicht die Jungjäger, die die ersten Jagden mitmachen (gute Einweisung reicht dabei), nein, es sind die, die nach erfolgreichem Geschaäftsleben mit über 50 den Schein machen und glauben, daß alles so erfolgreich weiterläuft. Die stehen vor einem mit der Wafe auf der Schulter (Lauf vorne) und verstehen nicht, wenn man dreimal den Lauf zur Seite gedrückt hat, daß man dann sauer wird. Das ist das einzige Tier vor dem ich Angst hab. *gg* |
Mitglied seit: 24.06.2007 Land/PLZ:: Deutschland/ Postings: 59 |
Montag, 28. Juni 2010 22:27:04 Re: Wolf in den Alpenniemand kann so wichtig sein, dass man so eine schei*** durchgehen läßt. ich hätte den Typen angezeigt ... viel Kohe oder nicht, das spielt dabei nicht die entscheidende rolle sondern die Unbelehrbareit und das mangelnde Verantwortungsbewußtsein ... |
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Mitglied seit: 30.03.2010 Land/PLZ:: Deutschland/ Postings: 348 |
Dienstag, 29. Juni 2010 10:05:28 Re: Wolf in den AlpenEiner dieser Leute war so wichtig, daß der Beständer auf mehrfache Beschwerde sagte, daß er gut auf alle verzichten könne, aber nicht auf ihn, weil er durch seine Geschäfte fast allein die Jagd bezahlt. Selbst als der Beständer auf einer kleinen Suche mit seinem Hund Tannen durchdrückte und dieser Mensch wieder auf laufende Fasanen schoß, bekam ich einen Anschiss, weil ich ihn angemeckert habe, daß doch in Schußrichtung Beständer und Hund seine. Ich hoffte, daß er sich freut, wenn ein Aussenstehender mal meckert, aber er meinte zu mir, er hätte den Schrot wohl prasseln gehört, aber durch die Tannen macht das nix. Das wqr 1995, in dem Jahr hab ich viele gefährliche Schüsse von dem gesehen und seitdem hab ich jede Treibjagd abgesagt. Und ich gehörte zu den Leuten, die 500 Schuß Jagdmunition pro Jahr brauchten (+10.000 für jadl. Tontauben). Würd mich nicht wundern, wenn in meinen Flinten heute Spinnweben wären. |
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