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Der Drilling

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gablerbock

27.08 27.08

Mitglied seit: 05.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 96

Samstag, 18. Juni 2011 07:01:56

Der Drilling

Ich habe mir den Wunsch vom Drilling erfüllt. Es war f. mich immer klar, dass es irgendwann einer sein muss. Und bei dem Angebot konnte ich nicht widerstehen (gebraucht).
Mich würde interessieren, was die Drillingsbesitzer/Liebhaber hier für Modelle haben??

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Samstag, 18. Juni 2011 08:00:48

Re: Der Drilling

Ich hab nen Suhler Drilling (glaub Bühag) in 16/70, 16/70, 6,5x57R mit nem Einstecklauf .22lfb. Zeiss 1,5- 6 fach mit Suhler Einhak Montage. Schußleitung bis 250 m perfekt.

Welchen Drilling hast du denn und wie war der Sonderpreis, wenn man fragen darf.

gablerbock

27.08 27.08

Mitglied seit: 05.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 96

Samstag, 18. Juni 2011 09:23:41

Re: Der Drilling

Ist nen Sauer&Sohn, Modell 3000 in 16/70 u. 7x65r. Dazu ne Sem mit Zeiss 2,5-10 x 52. Bezahlt habe ich bei Egun 1199€. Bis auf einige wenige Gebrauchsspuren am Schaft sieht die Waffe wie neu aus Brünierung und Läufe sind Top

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Samstag, 18. Juni 2011 09:36:16

Re: Der Drilling

Der Preis ist TOP! Nur Glas und Montage waren neu schon teurer. Wenn er jetzt noch schießt, dann war es ein absolutes Schnäppchen. Bei kleineren Problemen mit der Schußleistung kann wiederladen helfen. Ich hab schon öfter Waffen mit einem Streukreis von 8cm mit wiederladen auf ein 2Eurostück gebracht. Etwas rumlaborieren und man findet die wahre Leistung der Waffe.

gablerbock

27.08 27.08

Mitglied seit: 05.07.2010

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Postings: 96

Samstag, 18. Juni 2011 12:49:49

Re: Der Drilling

Das Wiederladen ist sicher sehr interessant. Aber die Grundausstattung dafür ist wirklich sehr teuer. Als Sportschütze lohnt sich das sicher, aber als Jäger mit vielleicht 6 Kugelschüssen im Jahr? Es ist sicher dann auch mehr Hobby und Spaß an der Sache.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Samstag, 18. Juni 2011 13:24:35

Re: Der Drilling

Damals rechneten wir, daß eine .375H&H im Laden 5DM kostet, selbstgeladen 1DM. Dann schießt man natürlich mehr, wird aber auch besser. Wir haben vor mancher Canadareise 400 Schuß geübt *gg*- Die Anschaffung der Ausrüstung lohnt sich aber schon, wenn man mit 2-5 Freunden mehrere Kutz- und Langwaffen hat. Und im Lehrgang lernt man viel über Balistik und Sicherheit. Und man hat bessere Munition, weil man gezielt für seine Waffe lädt. Die Industrie lädt für den Durchschnitt. Bei der präzisesten Ladung für meine 375 und die 375 meines Freundes, liegen 10% weniger Pulver. Seine streut mit meiner Ladung und meine schießt schlecht mit seiner Ladung. Wir reden bei 5cm Streukreis auf 100 m aber auch schon von schlecht *gg*.

Animalmother

10.25

Mitglied seit: 08.06.2010

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Postings: 41

Samstag, 18. Juni 2011 15:48:31

@eduard56,
Auf was schießt Du denn mit 6-facher Vergrößerung auf 250m? Entschuldige die Frage.Ich bin vielleicht jagdlich ein Neuling, aber von Ballistik und schießen versteh ich ne Menge.Und ich würde mir nicht zutrauen mit so schwacher Vergrößerung auf Wild auf die Entfernung zu schießen.Ich geh mal davon aus ,das dass nur eine theoretische Angabe ist. Aber auf welche Entfernung man schießt, dafür ist letztendlich jeder für sich selbst verantwortlich.Jeder muss selbst einschätzen was er kann...
Zum Thema Wiederladen kann ich Dir nur zustimmen.Man hat die Möglichkeit sehr viele Komponenten selbst zu kombinieren.Manchmal kan es ja auch einfach nur am Zündhütchen liegen wenn die Streuung zu groß ist.Fix neu mit anderem geladen und schon passt es vielleicht.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 348

Samstag, 18. Juni 2011 17:45:33

Re: Der Drilling

Auf welches Wild schießt man mit der 6,5x57R? Rehwild und Fuchs hauptsächlich. Auf Rehwild mit guter Auflage vom Hochsitz ist mit 6x auf 250 Meter noch ein sicherer Schuß zu machen. Hab ich oft genug gemacht. Fuchs ist kleiner, aber beide, die ich über 200 Meter beschossen hab, lagen im Knall. Selbst auf meiner großen Waffe hab ich nur ein 3-9 fach Zeiss drauf. Damit hab ich auch schon nen Schwarzbär auf 350Meter geschossen. Bei dem Glas ist der Vorteil, daß das Absehen wirklich ganz fein bleibt, egal wie die Vergrößerung ist. Und wenn man auch 100 Meter auf dem Schießstand die löcher auf ein 2 Eurostück schießt, dann bleibt man auf 250 auch auf nem Bierdeckel.
Es gibt Tage, da ist man vom Job so gestreßt, daß man keinen ruhigen Schuß abgeben kann und auch schon bei 150 Meter nicht abdrückt, aber mit guter Auflage und einem normalen Tag, hab ich mir das immer zugetraut. Liegt vielleicht dran, daß ich über Jahre ein Großteil meines Geldes in jagdliches Schießen investiert hab und auch halbwegs erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen hab.
Wie gesagt, ich hab in den Monaten vor einer Auslandsreise auch mal 400 Schuß Großkaliber verheizt um mir bei jedem Schuß sicher zu sein. Leider machen viele Jäger heute noch nicht mal mehr selbst ein Kontrollschießen vor Aufgang der Jagd.Dafür gibt es ja den Büchsenmacher.
Ich will hier nicht mit Können angeben, weil viele viel besser schießen könnten, wenn sie üben würden. Und ich kenne einige, die es auch können, oder sogar vielleicht noch a bisserl besser sind.

Animalmother

10.25

Mitglied seit: 08.06.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 41

Sonntag, 19. Juni 2011 11:24:58

Ich will garnicht an deinen Schießkünsten zweifeln.Kann ich garnicht, da ich nicht weiß, wie Du schießt.Und es ging auch nicht um die Patrone an sich.Mir ist klar, was man damit erlegt.Es ging einzig um die Schussdistanz bei 6-facher Vergrößerung. Das man damit auf 250m ein reh trifft, ist klar.Nur wo ist die Frage...Aber wie gesagt, jeder so wie er kann.Darum meine Frage an alle die das lesen.Bis auf welche Entfernung würdet Ihr mit niedriger Vergrößerung auf Wild, nicht auf Schreiben, bei jagdlichen Situationen schießen? Das ist nicht unbedingt eine Frage der Patrone.Denn es ist auch möglich mit der.22Lfb auf 200m locker ein A5-Blatt zu treffen.natürlich ohne Wind.Wer mal durch seine Optik mit niedriger Vergrößerung auf weite Distanz Wild einfach nur beobachtet hat, weiß was ich meine.Und wenn nicht, probiert es mal aus.Bin gespannt was Ihr für Erfahrungen macht.
@eduard56, nichts für ungut.
Waidmannsheil

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 348

Sonntag, 19. Juni 2011 12:30:28

Re: Der Drilling

Für mich ist 6x für die Jagd ausreichend, wenn es ein gutes Glas ist. OK, 9x hat auch Vorteile bei Distanzen, aber da sieht man dafür auch den Pulsschlag. Wir haben früher beim jagdl. schießen alle Kugeldisziplinen mit 10x geschossen, auch den lfd. Keiler, was im Revier niemand machen würde. Denk mal 50 jahr zurück, da hatten die Leute nur 6x und nicht in der Qualität wie heute. Und zu der Zeit gab es Jäger, die auch über 200 Meter schossen, im Gebirge teilweise weiter. Oder noch eher oder beim Militär, da gab es Kimme und Korn mit Verschiebung bis 400 Meter. Das ist natürlich nicht mehr realistisch, weil das Korn auf 400 Meter nen LKW abdeckt. Aber mit einer schnellen Patrone, bei der ich die Balistik kenn (100m +4 cm, 200 m +1 250 ~ Fleck) geht das ohne weiteres. Wir haben auch schon auf Zielscheiben, Bierdosen und Holzscheite noch weiter geschossen, weil viele Touristen in Canada im Camp erst mal sehen mußten, daß auch 250 m, bei Elch und Bär sogar 300m, möglich sind. Das problem ist, daß zuwenig Jäger mal den weiten Schuß auf "tote" Ziele üben konnten. Im Revier will man nicht und auf Militärschießstände kommt man zu selten. Wenn mancher Jäger soviel mit der Jagdwaffe üben würde, wie er vielleicht seine Vorhand oder den Abschlag beim Golf übt, dann ist bei guter Unterlage viel möglich. Aber wieviel Schuß macht der Jäger im Jahr auf Wild und wieviel auf Scheibe? Ist es waidgerecht, wenn ein ungeübter Jäger auf lebende Tier schießt? Diese Frage muß jeder für sich beantworten, weil es keine gesetzliche Grunglage gibt. Wir müssen zwar nen Zusatzkurs Wildzerlegung und Wildhygiene in NRW machen, aber ob wir mit der waffe umgehen können, interessiert niemanden. Vielleicht sollte man zumindest die Jahresschießnadel bei der Verlängerung des Scheins nachweisen. Oder Leistungsnadel Bronze? Es waren damals 220 von 350 Punkten und die wurden von Jägern nicht geschafft.
Aber jetzt treiben wir vom Thema ab, obwohl es interessant wäre zu wissen, ob die Forumsmitglieder auch meinen, daß man das schießen üben solle, um der Auflage, Töten ohne lange Qual nachkommen zu können.
Ich bin aber der Meinung, daß ein Schuß auf größere Entfernung, bei guter Auflage und frei stehendem Wild keine unlösbare Aufgabe ist.
Aber auch der Umgang mit der Flinte läßt immer mehr nach. Zu weite Schüsse, küchenfreundliche Nahschüsse, Mitjäger und Treiber gefährdende Schüsse sieht man heute auf fast jeder Jagd. Ich hab daduech die Lust an Gesellschaftsjagden verloren, obwohl ich genügend Einladungen erhalte. Ich habe die letzten 3 Jahre alle Jagden abgesagt, weil es mir zu unsicher geworden ist und weil bei vielen die Einstellung zum Wild fehlt. Ich forderte einen Mitjäger auf den Nachsuchern zu sagen, wo er den Hasen angebleit hat. Die Antwort war: Warum, den will eh keiner fressen.
Ich hätte den am liebsten zum Deibel gejagt, aber ich war nicht Beständer. Aber das ist wieder ein anderes Thema. *gg*

Teckelfan

21 21

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Montag, 20. Juni 2011 08:44:20

Re: Der Drilling

Deine Meinung und Erfahrung inbezug von Gesellschaftsjagden kann ich leider voll bestätigen. So etwas muss ich auch nicht mehr haben.
Zum 6 fachen Glas: Gerade bei vielen Bergjagden mit recht weiten Entfernungen war mir das 6X42 Swarovski in Absehen 4 auf meiner leichten K95 bei guter Auflage völlig ausreichend.
Als Drilling führe ich einen Blaser Duo mit zweimal 9,3X74R und Wechsellauf in .30-06 sowie .222Rem., Schrotlauf jeweils 20/76.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Montag, 20. Juni 2011 11:13:47

Re: Der Drilling

Den Drilling gabs dann auch nicht im Schlußverkauf *gg*. Hast du jeweils 2x Kugel 1x Schrot, oder bei den kleineren Kalibern 1xKugel 2xSchrot? Die Schußleistung wird bei so einem feinen Teil ja wohl passend sein, oder?

solferno

Mitglied seit: 21.06.2011

Land/PLZ:: Deutschland/41XXX

Postings: 3

Dienstag, 21. Juni 2011 11:10:44

Re: Der Drilling

Hallo, bin ganz neu im Forum und lese gerade über den Drilling. Bei mir steht auch so eine Entscheidung an. Meine jagende Ehefrau wollte mir zum Geburtstag etwas Gutes tun, und orderte bei unserem Lieblingsbüchsenmacher einen Sauer 7x65/16/70 mit neuem Zeiss Classic2,5-10x50 LA.Da ich einen 5,6x52 er Einstecklauf wollte, sie aber nur von Einstecklauf wußte, hat sie einen 22 mg( ich denke 44 cm, einbauen lassen. Gleichzeitig habe ich einen Zoli 8x57/12/70 mit Kahles 3-10 x56 LP und meinem Lieblingseinstecklauf angeboten bekommen (von Privat) der leider zwei Schaftrisse hat( falls neu -.,Kosten zw.550-700€.-.Frage: was haltet Ihr vom 7x65 auf kleineres Schalenwild(Wildbret ,Hämatome etc)und von einem schmutzenden 22er Einstecklauf, oder einer Traurigen Ehefrau undnem neuen Schaft?Kosten etwa das gleiche, neuer ESL in den Sauer ca 800.- drauf.

Gruß vom Jagenden Tierarzt

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

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Dienstag, 21. Juni 2011 11:55:09

Re: Der Drilling

7x65R ist OK, obwohl ich die 6,5x57R wegen der gestreckteren Flugbahn bevorzuge. Hier ist aber auch nur Rehwild und selten Schwarzwild als wechselwild. Da reicht die 6,5 aber auch. Ist grenzwertig, besonders mit dem 6 gr Geschoß, aber wirkt. Ich hatte immer einen kurzen 22lfb Einstecklauf, weil die Kugel mit Hohlspitz für kleineres Raubzeug und Raubwild reicht. Und sie ist nicht so laut, wenn man mal nen "Puma" in Hofnähe erlegen muß. Längere Einsteckläufe verschoben sich schon mal beim schnellen Schließen der Waffe. Bedenke aber, daß du eine gute Montage verwendest, weil der Druck auf die Montage ist größer als du glaubst. Die 16/70 paßt besser zur Belastung der Waffe wie eine 12/70.
Ich würde den Drilling in 7x65R probeschießen und wenn die kugel in dem berühmten 5Markstück bleibt (5 Schuß mit Abkühlungspause) dann fährst du mit der 7x65 besser.
Das ist meine Meinung und ich hoffe dir damit geholfen zu haben. Und bedenke den Streß mit Frauchen. Ich hab mal ein Messer umgetauscht, welches meine Ex mir zu Weihnachten geschenkt hat, da fing der Ärger an. Dabei brauch ich ein Gebrauchsmesser und der Händler hatte ihr ein teures Schmuckmesser angedreht. *gg*
Falls noch Fragen sind, frag einfach.

solferno

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Mittwoch, 22. Juni 2011 04:14:11

Re: Der Drilling

Holla Eduard56,besten Dank für die prompte Antwort.Ich glaube ,Du hast mir sehr geholfen. Also sparen wir für den zweiten Einstecklauf und Frauchen ist auch nicht traurig. Bin mal gespannt wie dat dingen rummst.happy
Gruß Madvetdoc

Eduard56

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Mittwoch, 22. Juni 2011 11:02:13

Re: Der Drilling

Es rummst nicht. Der richtige Rumms kommt ab 8x68 oder Mag-Patronen über 300. Und Weatherby Mag ist für absolut Schmerzfreie. *gg*

solferno

Mitglied seit: 21.06.2011

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Postings: 3

Mittwoch, 22. Juni 2011 20:18:12

Re: Der Drilling

Jao,erinnere mich noch gut an das MG3 bei der Bumswehr. Auf der Kanzel ist mir der Rückstoß egal, aber aufm Schießstand liebe ich meine Weichspülhornet.
Der Drilling vom Frauchen ist sehr schön und mit dem 22mg Lauf habe ich mich auch sehr angefreundet, auf Nutria und Gans in unserem Revier sehr nützlich. Endlich auch mal ein Leuchtabsehen, da wird meine Sauer 80 aber traurig sein mit ihrem 2,5-10x52 abs1, aber erstmal in der Praxis testen.
Bis dahin
Der Drillingvetmed

Eduard56

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Donnerstag, 23. Juni 2011 06:35:05

Re: Der Drilling

Wenn du meinst, daß es bei der Bundeswehr Gewehre mit Rückschlag gibt, dann frag doch mal deinen Büchsenmacher, ob du nicht mal etwas über .340 weath bis 460 schießen könntest. da fängt es an luschtisch zu werden. Ich hab öfter mal für einen befreundeten Büchsenmacher 6-12 Gewehre in einem Nachmittag eingeschossen. Und wenn es, wie meistens, nur dicke Prügel waren, dann hab ich immer meine Brieftasche in Schulterhöhe unters Hemd gepackt. Nach 20 und mehr Schuß wäre die Schulter sonst mürbe gewesen. Auf den lfd. keiler kann man auch viel mehr verschießen, aber am Anschußtisch, da spürt man jedes Grain Pulver der Ladung. *gg*

Teckelfan

21 21

Mitglied seit: 26.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 84

Freitag, 24. Juni 2011 16:44:34

Re: Der Drilling

Nein Eduard, mein Drilling ist nicht vom Schlussverkauf. Ich habe ihn mir als "Afrikadrilling" mit Sondergravur bauen lassen. Ein Laufbündel Doppelbüchsdrilling und eines Bockdrilling. Die Optik besteht aus zwei variablen Swarovski mit LP, einem Drückjagdglas und einem Rotpunktabsehen. Teure Spielerei, denn für meine "richtige" Afrikajagd zu schade - da liebe ich eine Büchse mit Kunststoffschaft.

Eduard56

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Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

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Freitag, 24. Juni 2011 21:37:49

Re: Der Drilling

Das wollte ich damit sagen. Die waffe hat einige 1000 Euro gekostet. Es war nur ein Vergleich mit der waffe bei Egun für 1199€. Deshalb sagte ich, daß du sie sicher nicht im Angebot bekommen hast.
Schone waffen sind toll, aber für Auslandsjagden in Afrika oder Canada nicht geeignet. So etwas ist schön zum gemütlichen Pirschen im eigenen Revier und für den ganz tollen Bock oder Hirsch, den man vom Hochsitz schießt.
Es sollte nicht abwertend sein, weil ich aus deinen Angaben schon ein Bild von der Waffe hatte.

Teckelfan

21 21

Mitglied seit: 26.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 84

Montag, 27. Juni 2011 08:26:08

Re: Der Drilling

Es kommt immer auf den Geldbeutel an. In einem Jagdcamp in Dande (Sambesital) lernte ich einen deutschen Chef eines internationalen Grossunternehmens kennen, der zwei Doppelböchsen im Gesamtwert von über 200 000,- Euro (Kaliber .416 Rigby und .600 NE) täglich auf der anstrengenden Elefantenjagd führte.
Dieser Mann buchte dort 3-4 mal im Jahr jeweils 4 Elefanten !!! Der Campleiter sagte mir ausser seiner ganz persönlichen Meinung zu dem Heern, dass dieser Mann andererseits die Existensgrundlage der Safarigesellschaft und letztlich der Arbeitgeber der Region ist.
Ich bin leider vom Thema Drillig abgekommen - sorry.

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