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C&R
Mitglied seit: 24.06.2007
Land/PLZ:: Deutschland/82XXX
Postings: 495
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Mittwoch, 20. April 2011 12:40:58
steigender Wildschaden als Folge der rohstoffentwicklung
Hallo jagdfreunde,
Ich weiß nicht, wem es ähnlich geht. Ich verfolge aber mit Sorge über die letzten Jahre die entwicklung von Rohstoffpreisen, Insb. Von Agrarprodukten wie weizen und Mais.
Die beiden, insbesondere Mais ist Hauptursache bei uns für Wildschaden. Als Folge der massiven Preissteigerungen, kostet der ha Mais Wildschaden heute das 3-fache wie noch vor einigen Jahren!
Was tun, außer ärgern, einzäunen, und bejagen?
_____________________________________ JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Samstag, 23. April 2011 07:55:23
Re: steigender Wildschaden als Folge der rohstoffentwicklung
Es sind nicht nur die Kosten für Wildschäden, es sind die Kosten für alle Lebensmittel und Rohstoffe. wenn wir demnächst noch Mais und Weizen zu Biokraftstoff veratbeiten, dann steigert es sich noch einmal. Und wenn wir alle oder viele Autos mit Strom betreiben und gleichzeitig die AKWs abschalten, dann wird es teuer.
Das wir, solange wir keine Endlösung für AKW-Abfälle haben, uns um eine Änderung der Energieversorgung kümmern müssen, ist klar, aber warum müssen wir in Deutschland immer in Panik verfallen. Frankreich, Holland und Belgien bauen noch reichlich neue in unsere Windschneise. Als damals Tschernobil knallte, da haben unsere Gemüsebauern ihr Gemüse untergepflügt, an der anderen Rheinseite in Frankreich wurde geerntet und nach Deutschland exportiert. Ob diese 300 m so entscheidend waren.
Wir müßten endlich zu einer realistischen Politik kommen. Das betrifft alle Gebiete, von Waffenbesitz über Autos bis AKWs, weil wir ja auch keine Kohlefraftwerke wollen und keine Überlandleitungen quer durch Deutschland.
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Teckelfan
Mitglied seit: 26.07.2010
Land/PLZ:: Deutschland/37XXX
Postings: 84
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Sonntag, 24. April 2011 23:07:08
Re: steigender Wildschaden als Folge der rohstoffentwicklung
Da pflichte ich Eduard in jedem Punkt bei. Polen erhält z.Z. 80% seiner Stromenergie noch aus Kohle und ist der größte Luftverschmutzer Europas. Bis 2020 sollen diese Mengen aus 41 neuerbauten AKWs geliefert werden. Bereits durch die Abschaltung von 7 deutschen AKWs sind wir vom Stromexporteuer zum Importeur geworden. Dabei erhalten wir jetzt Strom aus direkt teilweise in Sichtweite am Rhein liegenden französischen AKWs, aber auch aus den nach russischen Bauplänen als Tschernobyltypen erstellten in Tschechien.
Ob mit Atomstrom, E10 oder vielen anderen Dingen möchte Deutschland immer Vorreiter sein und macht dabei leider oft den dritten Schritt vor dem ersten. Die anderen EU-Staaten sind oft sehr glücklich, an deutscher Einfalt reichlich verdienen zu können. Obwohl wir Käfighaltung verboten haben, kommen über 50% unserer Eier aus solchen Betrieben in der restlichen EU (vor allem aus Polen).
"An deutschem Wesen soll die Welt genesen !" bringt andere Länder nur noch zum Schmunzeln.
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