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Hundemeute für Treibjagd

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nighthunter

13.05

Mitglied seit: 29.05.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 44

Dienstag, 25. September 2007 17:31:42

Hundemeute für Treibjagd

Mit welchen Kosten muß man rechnen, wenn man eine Hundemeute (z.B. 5 Terrier) für einen Tag für eine Treibjagd engagieren möchte?

huntersgarden

Mitglied seit: 08.10.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 1

Montag, 08. Oktober 2007 11:26:04

Re: Hundemeute für Treibjagd

In der Regel zwischen 15.-- und 30.-- Euro pro Hund. Dazu kommen Anfahrtskosten und Verpflegung für Führer und Begleiter. Übernachtungsmöglichkeit je nach Entfernung Sollte ein Hund Schaden erleiden, so geht der Hut rum und jeder der Jagdgesellschaft sollte seinen Beitrag zur Deckung des materiellemn Schadens beisteuern, soweit keine Versicherung für die Jagd besteht. Das sind so die Eckdaten in der Regel.

8x68

14.17

Mitglied seit: 29.05.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 54

Mittwoch, 10. Oktober 2007 12:20:07

Re: Hundemeute für Treibjagd

Hallo, habe letztes Jahr für eine Meute von 6 Terriern und zwei Hundeführern und einen ganzen Jagdtag (gejagdt wurde von 9:00-14:30 Uhr) €200,-- bezahlt. Damit waren alle weiteren Kosten abgegolten (Fahrtgeld). Die Hundeführer sind noch zum Schüsseltreiben eingeladen worden und kamen von ca. 40 km hergefahren.

Kampfkeiler

Mitglied seit: 15.10.2007

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 2

Montag, 15. Oktober 2007 19:56:43

Re: Hundemeute für Treibjagd

Die Preise für geeignete Gespanne und Meuten sind sehr variabel.
Werde ich als HF gebucht und gehe mit den Hunden im Treiben mit, nehme ich pro Hund und Tag 30 euro + Kilometergeld in Höhe von 0,30 Euro/Km und ich erwarte eine Hundetagesversicherung oder der Jagdleiter erklärt ausdrücklich für Schäden am Hund finanziell aufzukommen.

Werde ich als Jäger geladen und schnalle meine DJT vom Stand, nehme ich nichts, beharre aber auf die Hundetagesversicherung.

nighthunter

13.05

Mitglied seit: 29.05.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 44

Mittwoch, 07. November 2007 09:16:39

Re: Hundemeute für Treibjagd

Hallo, vielen Dank für die Antworten. Ich hab eben gesehen, dass ich noch über die Mailfunktion eine Nachricht erhalten habe, die ich super finde und hier noch gerne posten möchte:

"Hi Night!!

Also wenn du eine wirklich gute Meute buchen möchtest, werden sich die Kosten je nach Aufwand zusammen stellen. Ich bin selber Meuteführer und Führe Weimaraner und Deutsch Jagdterrier. Wir sind ständig auf Drückjagden ob nun im Mais oder im Wald.

Die erste Frage sollte sein an wieviel Tage willst du die Meute buchen? dann wird sich die Frage der Unterkunft stellen. dann kommt die Anreise hinzu. auf welches Wild soll gejagd werden. Versicherung ??? etc.

Wenn du da mehr Infos brauchst dann meld dich mal per Telefon.
meine Nummer XXXXX

na dann hoffe dir helfen zukönnen.

viele Grüsse und waidmannsheil
Maik

@ Maik:wir hatten früher nie Sauen. seit zwei Jahren können wir sie immer wieder in großen Mais und Senfäckern bestätigen. Ohnen Hunde bekommen wir dien Sauen oft nicht auds den großen Äckern heraus - die Sauen drücken sich einfach ... Daher habe ich überlegt, für diese Treiben eine Saumeute zu engagieren, mit der man die Dinge dann durchdrückt - meist eine Tagesaktion - reine Jagddauer max. 2-3 Stunden

MartinR.

Mitglied seit: 29.01.2008

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 1

Dienstag, 29. Januar 2008 15:51:43

Re: Hundemeute für Treibjagd

Erstmal muß man unterscheiden in

STÖBERHUNDGRUPPEN, die vom Stand schnallen (überwiegend Wachtel und Bracken)
- macht Sinn wenn es vorrangig um Rot-, Reh-, Muffel- oder Damwild geht, das Revier und der bejagdte Bereich groß ist und Du eh zu wenig Schützen hast.
"Standschnaller" verlangen i. d. R. nichts, kommen aber dafür auch nur mit ein bis zwei Hunden, benötigen einen Stand in der Nähe der Einstände. Sind also wie Jagdgäste zu berücksichtigen. Auf ca. 5-10ha Einstandsfläche muß man 1-2 Hunde rechnen. Bei Jagden auf Rot- und Rehwild sicher die erste Wahl, da die Hunde i. d. R. mit sicherem Spurlaut und nicht zu schnell jagen.


STÖBERHUNDGRUPPEN, bei denen die HFs mit durchgehen (Hunde überwiegend Terrier und Vorsteher)
- macht Sinn wenn es in erster Linie um Sauen geht, das Revier nicht so groß ist und man überjagende Hunde vermeiden will / muß und selbst genug Schützen hat
Kosten liegen i. d. R. bei 20,-- bis 35,-- EUR/Hund, mancheiner kommt sicher auch umsonst und abgesehen vom Standplatz natürlich gleichem Aufwand wie bei einem Jagdgast.


echte MEUTEN
- die fast immer nur durchgehen, mit mindestens 5 und z. T. auch deutlich mehr als Meute eingejagden Hunden, meisten Mischlingen (ohne die Qualität eines Mischlings in Frage zu stellen) kommen.

Meuten sind aus meiner Sicht problematisch.
Da die Meute zusammen jagt ist ein Überjagen zwar seltener aber dafür jagen i. d. R. auch viele Hunde in einem eher kleinen Bereich in der Nähe des Meuteführers. Durch die "höhrer Dichte an Hunden" und weil in der Meute eingejagde Hunde als Rudel agieren, d. h. es besteht Arbeitsteilung, wird gesundes Wild deutlich häufiger gefangen als mit einzeln jagenden Hunden. Für fremde Hunde kann das Meuteverhalten sich bei Streitigkeiten an erlegtem Wild schnell lebensbedrohlich auswirken. Meuten kosten meisten Pauschalbeträge. Da ich eine richtige Meute für einen Betrieb mit wirtschaftlichen Interessen halte, würde ich bei Meuten grundsätzlich einen Haftung von Jagdleiter und Pächter bei Tod oder Verletzung des Hundes ablehnen.
Grundsätzlich sollte man sich als Organisator immer über die Haltungsbedingungen bei Meuten Gedanken machen, damit man nicht später in Zusammenhang gebracht wird mit dubiosen Kleinunternehmen, die 20 Terrier-Bracken-DD-Mischlingen in einem umgebauten Schweinehänger zur Drückjagdsaison durch die Lande zokeln. Meins ist das nicht!


Versicherung ist Verhandlungssache, ich würde aber dringend empfehlen die eventualität von Tod oder Verletztung eines Hunde VORHER einvernehmlich zu klären. Die Gothaer bietet eine Tagesverscherung an, die bis zu 20 Hunde für 200,---EUR abdeckt. Ich denke wer diese 200,-- EUR nicht hat und die Übernahme dieser Kosten im Falle von nicht professionellen Hundeführern nicht einsieht, der hätte vielleicht auch nicht pachten sollen.


Wir haben bei unserer letzten Jagd sehr gute Erfahrungen gemacht, mit einer Mischung aus Hundeführern, die mit 1 bis maximal 4 Hunden je Hundeführer gekommen sind. So hat man bei ca. 20 Hunden ungefähr 7-11 Hundeführer, die die Treiber ersetzen und ihren Hund jeweils mehr oder weniger lenken können. Da diese Hunde nicht aufeinander eingejagd sind, wird gesundes Wild auch nur in Ausnahmefällen gefangen.
Wir hatten mit ca. 25 Schützen, 31 Sauen, 7 Stück Rehwild und einen Fuchs. Lediglich zwei 6kg Frischlinge wurden von den Hunden gefangen. Alle Hunde waren nach Abblasen wieder gesund am Streckenplatz und obwohl wir in Grenznähe gejagt haben wurden keine überjagenden Hunde moniert. Die Kosten lagen bei 450,-- EUR plus 200,-- EUR Versicherung, die man jedoch durch die Strecke wieder locker eingespielt hatte.

hessenjäger

Mitglied seit: 27.02.2008

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 2

Mittwoch, 27. Februar 2008 21:34:17

Re: Hundemeute für Treibjagd

Hundemeuten sind laut Tierschutzgesetz Verboten also ist die Diskusion umsonst. Wer seinen Jagdschein aufs Spiel setzen will soll sich Hundemeuten holen .Wir hatten diesen Fall Anzeige ( Geldstrafe) das war Toll. Mann spricht auch von Bewegungsjagdten nicht Treibjagd !!!!! (Treibjagd ist auch Verboten) ich bin vorsichtig geworden.
MFG Hessenjäger
Denkt dran die Naturschützer wollen die Jäger am Arsch packen das sollten wir nicht noch unterstützen.

dog-control

Mitglied seit: 25.04.2009

Land/PLZ:: Deutschland/29XXX

Postings: 2

Samstag, 25. April 2009 12:00:58

Re: Hundemeute für Drückjagd auf Schwarzwild (Effektiv und Waidgerecht)!

Wir führen eine Gruppe von voll eingejagten und ausgebildeten Hunden für die Schwarzwildjagd. Die Jagd auf Schwarzwild ist nur effektiv, sowie auch waidgerecht durchzuführen mit anständigen (professionellen) Hunden!

Es ist faktisch nicht korrekt zu behaupten, dass die Verwendung von Hundemeuten nicht gesetzeskonform wäre. Es handelt sich vielmehr um die genaue Definition einer „Meute“. Dies genau zu erläutern würde hier allerdings den Rahmen sprengen. Hetzjagden sind wiederum nicht im Sinne des Gesetzgebers, sowie im Sinne unser Aller Ansicht von Waidgerechtigkeit.

Zurück zum eigentlichen Thema, die Preise schwanken sehr von Gruppe zu Gruppe, bzw. von „Meute“ zu „Meute“. Wir zum Beispiel wollen bloß, dass unsere Unkosten beglichen werden, und wenn es noch einen Obolus für uns gibt freuen wir uns natürlich auch…
-----
Kleine Werbung für uns blunk :

Haben Sie Probleme mit der Schwarzwildbejagung, fehlen Ihnen die passenden Hunde um effektiv und waidgerecht Strecke zu machen?

Stöberhunde für Mais- bzw. Drückjagden:

www.Dog-Control.de

A. Pohlmeyer
Tel.: 05167/345

Aus dem schönen Niedersachsen, grüßt mit Waidmannsheil und kräftigem HoRüd Ho

A. Pohlmeyer

Porkhunter

Mitglied seit: 09.09.2010

Land/PLZ:: /99XXX

Postings: 6

Mittwoch, 29. September 2010 09:15:42

Re: Hundemeute für Treibjagd

Hallo meiner Erfahrung nach ist es wichtig bei Bewegungsjagden unterschiedliche Hunderassen einzusetzen große und kleine jede Rasse hat bestimmte Vorzüge die Kombination aus verschiedenen Spezialisten macht den Erfolg ich führe einen DD/ DjT/ GML ist zwar keine Meute aber sehr effektiv und dann ist ja da auch noch der Führer der für die Zusammenarbeit verantwortlich ist das Team bringt den erwünschten Erfolg. Waidmannsheil

Porkhunter

Mitglied seit: 09.09.2010

Land/PLZ:: /99XXX

Postings: 6

Mittwoch, 29. September 2010 09:17:32

Re: Hundemeute für Treibjagd

dog-control

Mitglied seit: 25.04.2009

Land/PLZ:: Deutschland/29XXX

Postings: 2

Donnerstag, 18. November 2010 14:33:40

Re: Hundemeute für Treibjagd

Sehe ich ähnlich. Wir führen neben den Terriern, die bei uns den größten Teil der Hundemeute ausmachen, auch eine handvoll hochläufiger Hunde.
Um effektiv Sauen zu bejagen, braucht man schneidige Rottensprenger, genauso braucht man aber auch gute Solo-Finder sowie Beihunde. Jeder Hund in unserer Stöberhundmeute hat seine spezielle Funktion. Nach meiner Erfahrung fährt man mit einer durchdachten, gut aufeinander abgestimmten Meutestruktur am besten...

Waidmannmsheil

Arne Pohlmeyer

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