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Sauer86
Mitglied seit: 09.01.2011
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Postings: 52
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Freitag, 27. Mai 2011 12:21:33
Kirrung
Kirrt ihr eure Rehe über den Sommer?
Wenn ja mit welchem Futter?
Danke und WMH
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Huntingmaster
Mitglied seit: 17.05.2011
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Postings: 9
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Freitag, 27. Mai 2011 17:32:48
Re: Kirrung
Hallo,
Ich denke Rehwild braucht im Sommer kein Zusatzfutter und wird es auch nicht annehmen.
Es ist ja ein Äsungsselektieter, dadurch nascht es lieber am frischen Grün.
Solltest du aber ein reines Waldrevier bejagen mit geringen Äsungsangebot dann zieht Mais immer noch am besten...
Gruß
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Freitag, 27. Mai 2011 18:24:34
Re: Kirrung
Wenn ihr ein Nahrungsproblem habt, dann legt an ruhiger Stelle einen Wildacker an. Der ernährt und zieht das Rehwild an ruhigere Ecken des Reviers. Mit Mais ankirren fällt für mich in den Bereich: Jagen an Fütterungen verboten. Selbst wenn dieses Verbot vom Gesetz nicht verfolgt wird, so sind doch die ungeschriebenen Gesetze der Jagdethik (was ich heut wieder für Wörter benutze) einzuhalten.
Ich kenn einige Reviere, die kirren im Sommer an und sind im Winter zu faul und zu geizig. Anwesende sind damit nicht angesprochen *gg*
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Sauer86
Mitglied seit: 09.01.2011
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Freitag, 27. Mai 2011 21:35:37
Re: Kirrung
Ich bin zur Zeit dabei einen Wildacker anzulegen. Außerdem fahr ich sporadisch Hafer an die Kirrplätze, damit sie im Winter Bescheid wissen wo es hingeht. )
Sollte so passen.
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
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Postings: 348
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Samstag, 28. Mai 2011 08:03:06
Re: Kirrung
Beachte beim Wildacker, daß du zu verschiedenen Zeiten Grün oder Früchte drauf hast. Und wenn du jetzt schon die Fütterungen etwas bestückst, dann kommen Apfel usw besser wie Getreide. Ich kannte einen, der hat öfter nen halben Eimer Getreide unter die Fütterung gekippt, bis er die ersten Rehe verendet sah. Einen halben Eimer Getreide kann ein Reh nicht vertragen und die fressen bis alles weg ist. Auch im Winter haben wir nie pures Getreide gefüttert, oder wenn, dann breit gestreut, daß die sich nicht überfressen konnten. Ansonsten kann man auch Trester von Apfelsaft oder Schnapsherstellung mit Kraftfutter mischen. Und ab Oktober die Fütterungen zum Angewöhnen bestücken reicht eigentlich.
Wichtig ist, daß die Fütterungen in ruhigen Gebieten liegen. Zur Not kann man im Herbst die Beschaffenheit des Weges verschlechtern, damit der Wald ruhiger ist.
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