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brugg
Mitglied seit: 16.04.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 27
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Sonntag, 06. Juni 2010 17:59:01
Knopfböcke - Knopfböcke - Knopfböcke
Wir bejagen seit Jahren intensiv Knopfböcke und erlegen die als erstes, sobald die Jagd aufgeht. Meist haben wir innerhalb von 2 Wochen alle bekannten Knopfböcke erlegt und sehen dann auch das restliche Jahr kaum noch welche.
Nun, wir haben trotzdem jedes Jahr wieder Knopfböcke.Ich frage mich langsam wirklich, ob es so wichtig und sinnvoll ist, die Knopfböcke fokussiert zu erlegen. Am Ende haben wir nach gut 15 Jahren auch kein stärkeres Rehwild bei uns 
An was glaubt Ihr noch?!
_____________ "Wer Erfolg haben will, muß raus in den Wald! An das Bett kommen die Sauen nicht" - Zitat eines erfahrenen Jägers :-)
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Montag, 07. Juni 2010 11:48:02
Re: Knopfböcke - Knopfböcke - Knopfböcke
Es liegt auch an der Reviergröße. Wenn der Aktionsradius des Rehwildes größer ist wie euer Revier, dann schießt ihr immer die Knöpfe und euer Nachbar die guten 6er *gg*. Wir haben auch immer gesagt, daß wir die kleinen vor der Blattzeit schießen und die guten möglichst laufen lassen. Das klappte auch in Absprache mit den anderen 3 großen Revieren, die alle vom gleichen Berufsjäger mitbetreut wurden. Ganz gute wurden bis 5-6jährig geschont und dann hieß es: Dies Jahr ist er frei. Ich hab bloß manches Mal das Gefühl gehabt, daß er dann in dem Jahr den 1. Jagdtag nicht mehr erlebt hat. Ich glaub mancher hat vielleicht den Bock 2 Tage zu früh sicher gemacht.
Zu der Zeit merkte man Erfolge in der Durchschnittsqualität des Rehwildes. In der nächsten Pachtperiode waren die Erfolge aber nach einigen Jahren wieder weg, weil neue Nachbarn anders jagden. Mit 500 Morgen brauchst du dich an keine Planung halten. Da brauchst du Fläche und gemeinsame Hegeabsprachen. Dazu gehören auch Dickungen pflanzen und manchen Wald beruhigen, damit das Wild Einstände hat. Im Winter das Wild an Fütterungen gewöhnen ist natürlich auch Pflicht.Dann wissen die auch in Notzeiten wo was ist. Und gestern sagte mir jemand, daß er in Sachsen im Revier sehr hohe Verluste durch den letzten Winter hatte. Viel Schnee und Kälte. Wenn man dann nicht regelmäßig ins Revier kann, weil man 400 km weg ist, dann ist es schlecht. Hege macht sich langsam bemerkbar, falsches Bejagen macht sich schnell bemerkbar.
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brugg
Mitglied seit: 16.04.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 27
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Dienstag, 08. Juni 2010 10:51:43
Re: Knopfböcke - Knopfböcke - Knopfböcke
Das wird es wohl sein. Bei einer Reviergröße von knap 200 ha Wald ist man eben auf dieNachbarn angewiesen
_____________ "Wer Erfolg haben will, muß raus in den Wald! An das Bett kommen die Sauen nicht" - Zitat eines erfahrenen Jägers :-)
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Hallodri
Mitglied seit: 09.10.2010
Land/PLZ:: Deutschland/73XXX
Postings: 8
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Dienstag, 31. Mai 2011 22:52:22
Re: Knopfböcke - Knopfböcke - Knopfböcke
Bei uns wird es so gehandhabt das Knopfböcke unter 2 cm Stangenlänge nach vorlage beim Hegeringleiter im Abschußplan als Schmalrehe geführt werden nach absprache mit der Kreisjagdbehörde, um nicht die Knopfer laufen zu lassen . Damit man noch auf seine "guten Böcke " waidwerken kann. Ich persönlich betreibe keinen Tropähenkult, bei mir werden auch Knopfböcke als Bock in die Streckenliste eingetragen.
1.Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. 2.Fuchs kann immer kommen.
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C&R
Mitglied seit: 24.06.2007
Land/PLZ:: Deutschland/82XXX
Postings: 446
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Mittwoch, 01. Juni 2011 19:09:52
Re: Knopfböcke - Knopfböcke - Knopfböcke
Ich kenne die Regel auch, aber was hilft die wirklich? Am Ende werden dann mehr maennliche erlegt, als ursprünglich geplant und dann stimmt das geschlechterverhaeltnis nicht mehr
_____________________________________ C&R: JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER
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