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Richard Wagner
Mitglied seit: 27.07.2007
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 18
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Donnerstag, 09. August 2007 16:12:27
Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob bei denen von Euch, die Wilduhren an der Saukirung einsetzen, tatsächlich verwertbare Ergebnisse herauskommen. Das Muster, das sich bei uns im Revier ergibt läßt kaum Prognosen zu.
Danke Richard
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Brennecke
Mitglied seit: 29.05.2007
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 11
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Sonntag, 09. September 2007 22:04:05
Re: Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Hallo, ich habe den Einsatz von Wilduhren aufgegeben. Wenn die Sauen kommen, dann kommen sie, wann sie wollen. Ich mache die Ansitzzeit von Faktoeren abhängig, die Einfluß auf den Austritt des Wildes haben. Bei viel Verkehr im Wald (Waldarbeiten, Wanderer ...) sitze ich spät an, wenn es ruhig war dann früh ...
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Kormoranjäger
Mitglied seit: 15.07.2007
Land/PLZ:: Deutschland/49XXX
Postings: 31
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Sonntag, 07. Oktober 2007 18:41:44
Re: Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Offt ist der Grund daß zu viele Kirrungen auf zu kleiner Fläche vorhanden sind. Die Sauen können sich dann oft nicht entscheiden, bleiben etwas länger an einer Kirrung, finden auf der anderen etwas ganz besonderes usw... Weniger ist oft mehr, versuchs mal. Bei uns hat`s geklappt.
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tatonka
Mitglied seit: 11.12.2007
Land/PLZ:: Deutschland/42XXX
Postings: 4
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Montag, 14. Januar 2008 17:54:43
Re: Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Ein genaues Muster läßt sich nicht immer erkennen, aber manchmal über kürzeren Zeitraum schon. Wenn es sich um ein und dieselbe Rotte handelt, kommt die oft im gleichen Zeitraum. Da aber auch viele Einzelgänger, oder abgeschlagene Überläufer vagabundieren und unplanbar schon mal die Kirrung besuchen ist es schwer hier ein verwertbares Muster jaglich zu nutzen.
Ich hatte im Sommer eine Kirrung in einem feuchten, dunklen Bachtal. Dort war über Wochen täglich, zwischen 20:00 - 21:00 Uhr, also noch bei Tageslicht, Bewegung an der Uhr. Wir haben also dort angesessen um zu sehen wer das ist. Hier kam mit Regelmäßigkeit eine laufkranke, führende Bache mit 8 frischgeworfenen Minifröschen. Man konnte also wunderbar dort jemanden ansetzen, der noch nie Sauen vorhatte. Habe dann dort mehrfach Nichtjäger oder Jungjäger angesetzt. Die brauchten nicht lange warten und hatten innerhalb 60 Minuten garantiert Anblick von eben dieser Bache mit ihren kleinen Frischlingen. Im Herbst dann haben wir auf den naheliegenden Wiesen Dampf auf diese Frischlinge gemacht, da sie dort extrem zu schaden gingen und wir konnten 6 von den 8 erlegen. Seit dem sind die (Hinke)Bache und auch die restlichen 2 Frischlinge verschwunden und die Kirrung wurde nur noch sporadisch und unregelmäßig angenommen.
Horrido
tatonka
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paidon
Mitglied seit: 01.06.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 2
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Donnerstag, 16. Dezember 2010 08:23:47
Re: Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Um mal wieder etwas frischen Wind in den Post zu bringen..
Ich weiß nicht ob das Jagen mit Wilduhr immernoch ein bisschen "unwaidmännisch" gilt, aber wir haben bei uns im Revier auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, ähnlich wie mein Vorredner.
Beim Einsatz von mehreren Uhren in nicht allzuweiter Entfernung voneinander kann man sogar auch die Bewegungen der Sauen im Revier schließen. So zumindest meine Meinung..
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Freitag, 17. Dezember 2010 10:01:35
Re: Wie regelmäßig kommen Sauen wirklich - Nutzen von Wilduhren?
Es stellt sich die Frage, was unwaidmännisch oder waidgerecht ist und was gegen das Jagdgesetz verstößt. Ist es waidgerecht die wildernde Katze näher als 100 Meter vom Haus des bekannten Besitzers zu schießen? Ist es waidgerecht, wenn ein Jäger Bussard und Habicht bejagdt, wenn er in seinem Niederwildrevier sonst in seinem Niederwildrevier kein Jungwild hochbekommt? Ist es waidgerecht, wenn Jäger in einem Revier mit starkem Sauenproblem, jede Möglichkeit zur Bejagung auch in der Nacht (Nachtsichtgerät, Scheinwerfer) nutzt, um den Schaden klein zu halten? Wie alle wissen, gibt es dazu noch mengenweise Fragen, die man auch einmal juristisch und einmal zum Nutzen des Reviers beantworten kann. Manchmal hab ich das Gefühl, daß viele Gesetze von Leuten gemacht werden, die von der Jagd nix wissen.
Viele der Gesetze im Zusammenhang mit sicherer Aufbewahrung von Waffen hören sich gut an, aber nützen nicht viel. Wenn ein 14-jähriger unbedingt an die Waffen will, der weiß auch wo Papa die Schlüssel hat oder schaut einmal über die Schulter welche Nummer der Safe hat.
Oder auf die Hygieneverordnung wird soviel Wert gelegt, dabei sind eigentlich ja nur Revierinhaber und Berufsjäger Zulieferer des Lebensmittelhandels. Ich kenn sogar Berufsjäger, die verbieten den Jagdgästen das Aufbrechen des Wildes, weil sie es besser machen, oder der Wildhändler lieber komplett kauft.
Da wäre es besser gewesen, wenn man ein Gesetz gemacht hätte, daß jeder Jäger einmal im Jahr die Jahresschießnadel oder bronzene DJV-Nadel nachweisen müßte.
1. Wäre dan jeder gezwungen, den sicheren Umgang mit der Waffe regelmäßig zu üben und
2. hätten die Schießstände eine rechtliche Grundlage und könnten nicht einfach so geschloßen werden.
Ich habe nun soviel Diskussionsstoff hier reingeworfen, daß doch wieder mal öfter hier geschrieben wird. Momentan hab ich den Eindruck, daß es reicht, wenn man alle 2-3 Wochen mal hier ins Forum schaut. Alles schläft............ *gg*
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