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Kipphasenschießen in der Prüfung

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gablerbock

28.25 28.25

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Montag, 05. Juli 2010 12:22:54

Kipphasenschießen in der Prüfung

Erstmal Hallo an alle!

Kurz zu mir: Ich bin 30m und seit meinem 10 Lebensjahr ständig mit auf der Jagd. Durch eine schwere Krankheit kann ich meinen Jagdschein leider erst jetzt machen. Aber besser spät........

Ich beginne jetzt meinen JJ Kurs und wollte Euch einfach mal nach Euren Erfahrungen und Meinungen fragen.
Ich habe schon einige male Skeet geschossen und dachte das wäre auch in der Prüfung so: Aber wir MÜSSEN diesen Kipphasen schiessen. Dort müssen dann 10 von 15 Hasen Kippen (Nds). Beim Skeet lediglich 5 von 15 TT. Weshalb wird nur noch so selten TT in den Prüfungen geschossen und was findet Ihr persönlich schwerer bzw einfacher?


Liebe Grüße und Waidmanns Heil

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Montag, 05. Juli 2010 12:41:34

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Sei beruhigt. Kipphasen schießen ist viel einfacher wie Skeet. Die Hasen sind in der Geschwindigkeit und Laufbahn identisch. Wir haben die schon mal mit der Pistole beschossen. Konnte er nicht gut haben. bei Wurftauben haben mehr Leute Probleme, weil die schneller, kleiner, anwechslungsreicher und windempfindlicher sind. 10 von 15 sollte zu schaffen sein und wenn man sich überlegt, daß es lebende Hasen wären und du würdest 10 erlegen und 5 krankschießen, dann wäre es zu wenig. Also sei unbesorgt

Animalmother

10

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Montag, 05. Juli 2010 12:43:37

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Hallo,
also ich fange im Sep. mit dem Kurs an. Meiner Meinung nach ist der Kipphase einfacher. Den schieße ich selbst sehr gerne und oft im Schützenverein. Ich hab natürlich auch schon Tontauben probiert, mehr als einmal. Da schneide ich nie sehr gut ab. Der Kipphase ist für einen Anfänger meiner Meinung nach einfach berechenbarer. Ich habe mich auch schon gefreut, in meiner Prüfung Kipphase zu schießen, aber leider hab ich so ziemlich den einzigen Landkreis erwischt, in dem ich keine Wahl auf Kipphase habe. Bleibt für mich nur Tontauben schießen üben. Aber das ist wohl bei jedem anders.

gablerbock

28.25 28.25

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Montag, 05. Juli 2010 14:05:23

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Habe ich mir schon fast gedacht. Trotzdem schade das man nicht die Möglichkeit hat zu wählen zwischen TT und Kipphase.
Ich finde Nds hat sehr humane Bedingungen (ausgenommen Hamburg). Kein Laufender Keiler und kein Kurzwaffenschießen.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Montag, 05. Juli 2010 18:11:03

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Kurzwaffenschießen ist jagdlich ja auch nicht so nötig. In der Falle oder den Fangschuß auf kurze Entfernung wirst du auch so schaffen. Und nach der Prüfung kannst du ja noch soviel Tontauben üben oder auch lfd. Keiler. Ich find, daß die normalen Bedingungen 5 Schuß Bock und 10 oder 15 Flintenziele reichen für die Prüfung. Man müßte nur die Ergebnisse hochsetzen. Beim rehbock muß eigendlich jeder im 9er Kreis bleiben, wenn er angestrichen schießt. Sagen wir mal 8er-Kreis mal 5 sind 40 und Kipphase 10 von 15 ist OK. Oder man macht die Grundbedingung für bronzene Schießnadel. Sind glaub ich 210 Punkte. Das wären 20 von 30 Tontauben = 100 Punkte, Rehbock 40, Fuchs 40, Keiler stehend frei 20 und lfd Keiler 30. Das sind 230 und nach meier Meinung das Mindeste um auf lebende Tiere zu schießen. Wobei 100 Meter stehend Freihand nicht unbedingt jadgdüblich ist. Da legt man doch eher am Baum an. Wenn diese Anforderungen aber gestellt würden, dann würden die meisten durchfallen.
Was meint ihr, wie gut sollte ein Schütze sein, der auf Wild schießt (Silber=270)? Wie weit sind Schüße vertretbar (200m sollte jeder können.)? Sollte man die Anforderungen an die Schießleistungen erhöhen (Ja)? In Klammern meine Meinung.

Animalmother

10

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Montag, 05. Juli 2010 20:24:58

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Also grundsätzlich hast du in Niedersachsen schon die Möglichkeit zur Prüfung zwischen Tontauben und Kipphase zu wählen. Ich denke in meinem Landkreis liegt es nur daran, das sich hier keine Kipphasenanlage befindet.Der Verein in dem ich sportlich schieße befindet sich in nem anderen Landkreis.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Montag, 05. Juli 2010 20:46:06

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Niedersachsen ist doch das Land mit den meisten Schießanlagen. Hier in NRW ist doch bald alles zu. Von 1980-85 waren wir fast jedes Wochenende in Niedersachsen zum Schießen. Da war alles noch viel leichter. 5 Mann, 10 Waffen und viel Ammo zum Wettkampf. Wenn ich heute jede Waffe in einem verschließbaren Koffer haben muß und die Ammo getrennt (Handschuhfach, dann muß ich die Mannschaft zu Haus lassen.
Ich bin für eine fachgerechte Aufbewahrung von Waffen, aber bei getrennten Schränken für Lang und Kurz und Ammo, da ist der Schutz auch nicht besser. Kinder wissen doch wo Papa die Schlüssel hat und ich wußte mit 12 auch schon die Kombi vom Tresor. Ich wußte aber auc, daß ich die Waffen nur mit Erlaubnis meines Vaters anschauen durfte. Ich hätte nie gewagt, die Dinger anzupacken, obwohl sie nur im Kleiderschrank standen. Und ich war auch kein Engel, aber NEIN hieß NEIN. Amokläufe sind so auch nicht zu vermeiden.

Animalmother

10

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Dienstag, 06. Juli 2010 08:55:48

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Ja,hier hat bestimmt jeder Ort ein Schützenhaus. Problem, es gibt nicht sehr viele jagdlich geeignete Stände, geschweige denn mit ner 100m-Bahn. Da hab ich in meinem Verein noch Glück. Die haben vier 100m-Bahnen bis 7000J und ne Anlage für Kipphase und Keiler auch noch. Und das alles in nem Keller. Und zum Thema Waffenaufberahrung, wir haben eines der schärfsten Waffengesetze überhaupt. Wenn sich jeder daran halten würde, würde bestimmt nicht unbedingt weniger passieren, aber man würde vieleicht die Waffenbesitzer nicht so sehr aufs Korn nehmen. Davon mal abgesehen, man kann´s auch übertreiben mit der Sicherheit. Das erinnert mich schon etwas an die DDR und die Stasi. Hauptsache alles unter Kontrolle haben(wollen). Ich war damals noch zu jung, aber ich glaube die Jäger mußten da jeden Schuß dokumentieren und die abgefeuerte Hülse abgeben. Und wehe man hat mal Munition verloren! Ich kann mich auch irren, aber so hat es mir ein älterer Jäger mal erzählt. Das weicht aber jetzt auch vom eigentlichen Thema ab.

Eduard56

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Dienstag, 06. Juli 2010 09:33:32

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Das Theam Sicherheit ist wichtig, aber viele Aktionen sind übereilt. Wenn ich die Waffe im abgeschlossenen Kofer im Wagentransportier, dann klaut der den Koffer mit, wenn ich ihm Gelegenheit geb. Mein Wagen verriegelt nach 20 m automatisch alle Türen. Wer will da noch klauen. Es sei denn er bedroht mich mit der waffe. Dann geb ich ihm sogar den schlüssel vom Koffer und das Auto dazu. Auch mit den orangefarbenen Kleidungsstücken, die gab es früher auch nicht. Für treiber und Durchgehschützen ist es gut, weil die die Position wechseln, aber für Schützen? früher zeigte man seinen Nachbarn wo man als schütze steht und der prägte sich ein, wo sicherer Schuß war. Vielleicht liegt alles dran, daß heute wenig Rücksicht und Respekt gegenüber den Mitmenschen ist. Vielleicht liegt es auch dran, daß Waffenhandhabung früher schon die 10jährigen mit dem luftgewehr lernten und auch immer wieder hörten, daß man aufpassen muß. Vielleicht liegt es auch dran, daß es oft nicht mehr als kind anfing. Treiber, dann mit Jagdschein kleine Jagden usw, sondern heute machen viele erst mit 40-50 den Jagdschein, weil Freunde sagen, mach doch. Dann hat die Person keinen Bezug zur Jgd und auch keine Ahnung, wie gefährlich Waffen sein können. Und bei jedem gefährlichen Schuß freut man sich, daß nichts passiert ist.
Ich finde die dauernde Änderung der Sicherheitsvorschriften reicht nicht, die Ausbildung und Aussiebung der gefährlichen Leute muß mehr beachtet werden. Wenn man früher einmal von unserem Berufsjäger angeschissen wurde, weil man nach dem Abblasen noch Mun drin hatte, oder gar noch ein Kanickel geschossen hat, dann vergaß man das sein ganzes Leben nicht.
Mit den bunten Jacken kommt mir vor wie mit der Rechtschreibreform: Wenn die Leistungen nicht stimmen, dann muß man die Anforderungen zurückschrauben. Demnächst kommt Mathereform: 3+5 = ca. 7-9 *gg*
Ich möchte hier keine älteren angreifen, die nicht das Glück hatten in der Kindheit das Jagen zu lernen, ich möchte nur Denkanstöße geben. Z.B sieht es cooler aus, wenn man die Waffe mit der Mündung vorn geschultert hat, aber für den Gesprächspartner, der die Läufe unter der Nase hat, ist es übel. Beim Tragen der Waffe auf dem Rücken, zeigt der Lauf automatisch gen Himmel. Aber wir sind (besser gesagt ich bin) vom Thema Kipphasen auf das Thema Sicherheit gekommen. Zurück zur Schießprüfung. *gg*

Animalmother

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Dienstag, 06. Juli 2010 21:20:03

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Das ist dann der bekannte Überaktionismus unserer Regierung. Hauptsache sie haben erstmal was gemacht, auch wenn´s nichts bringt. Sicherheit ist wichtig, aber man kann es den Bürgern auch unnötig schwer machen. Ich denke die Masse der legalen Waffenbesitzer könnten sich nicht mal vorstellen Unfug mit ihren Waffen zu machen, auch wenn der Mensch Probleme hat. Ich vergleich das immer mit den sogenannten "Kampfhundebesitzern". Denen wird das Leben auch schwer gemacht mit Steuern und Psychologischem Gutachten des Hundes. Aber für mich ist das ne Erziehungsfrage. Ich kann auch nen Dackel "scharf" machen oder vernachlässigen bis er agressiv wird. Aber das ist meine Meinung. Zum Thema Sicherheit auf Gesellschaftsjagden, ich habe deinen Rat befolgt und lese jetzt diverse Fachzeitschriften. Ich habe nicht gewußt wieviele Unfälle es auf diesen Veranstaltungen Aufgrund von Inkompetenz mancher Jäger gibt. Da wird ner Treiberin ein Flintenlaufgeschoß in den Arm geschossen weil der Schütze auf etwas nicht identifiziertes in einem Busch geschossen hat usw. Wenn ich das lese habe ich keine Lust mehr, auf solche Veranstaltungen zu gehen. Es hat mit Sicherheit damit zu tun das jeder der Meinung ist alles zu wissen und zu können. Das erlebe ich auch in meinem Beruf immer wieder. Diese Leute sind nicht oder nur schwer Belehrbar und lernen selten aus ihren Fehlern. Es sind dann immer andere schuld. Was das angeht bin ich dafür, das dem sicheren Umgang mit der Waffe schon im Kurs mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, geschweige denn regelmäßige Schieß- und Handhabungsprüfungen müßten später abgelegt werden sollen. Es hat auch damit zu tun das viele Leute, auch aufgrund unseres Waffengesetzes, viel zu spät Umgang mit Waffen haben, wenn sie so etwas wie einen Jagdschein machen wollen. Es ist ein Unterschied ob jemand mit 45 Jahren den Schein macht wenn er zum Beispiel beruflich vorher schon mit Waffen zu tun hat(Polizist oder Soldat), oder ein 35jähriger der noch nie eine Waffe in der Hand hatte. Wem ist da wohl sicherer Umgang mit der Waffe zuzutrauen? Wobei ich das natürlich nicht pauschalisieren möchte.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Mittwoch, 07. Juli 2010 09:17:27

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Zum letzten Beitrag nochmal. Es kann jedem von uns mal ein gefährlicher schuß passieren, wenn mehrere Sachen zusammentreffen, aber nem Treiber (Kind) uf 15 m in die Brust schießen, weil man den Hasen in 25 Metern beschießen will und dann das Kind nicht sieht, daß geht nicht. Aber wie ich schon sagte gehen die Leute heute viel unvorsichtiger mit Gefahren um. Ich möchte auch niemandem die Lust am Jagen nehmen, aber ich hab schon zu viel Beinahunfälle gesehen. Ich war sogar einmal kurz davor zurückzuschießen. Einmal 5 Meter über ihm in die Eiche, damit er mal merkt, wie sich das anhört, aber man tut so etwas ja nicht. Und leider brüllt auch keiner los: Du blödes A...... , beim nächsten Mal schieß ich zurück, weil ja alle anderen sagen, daß ja nix passiert ist. Und man sollte null Alkohol vorm Streckelegen verhängen. Ich hab Jagden gesehen, wo vor und nach jedem Treiben die Schnapsflasche rundging und man angemacht wurde, wenn man sagte: An der Waffe und am Steuer null Alkohol.
All diese negativen Sachen liegen an Mangel an Rücksicht und Respekt. Das trifft auf alle zwischenmenschlichen Probleme zu. Also wünsche ich euch allen viel Spaß beim Jagen und nette Standnachbarn.
PS: Wer nen Treiber erschießt muß die Witwe heiraten und die sind meist schon älter. Also lasst es. Und auch das gerücht, daß die 4000 Euro bei sich tragen stimmt nicht.

gablerbock

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Montag, 16. August 2010 13:46:35

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Mittlerweile habe ich dann auch das erste mal Kipphasen geschossen und muss sagen, dass diese bedeutend einfacher sind als die Tontauben. Wir in Nds müssen auf 30m 10 von 15 treffen. Das sollte machbar sein. Beim Training war ich bei einer Hessischer Jägerschaft (Mein Kurs beginnt erst im April wollte aber schon mit dem Üben anfangen) und die müssen auf 35m 5 von 8 Treffen. Diese 5 Meter machen das erheblich schwerer nach meinem Gefühl.

Gruß aus Göttingen

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Montag, 16. August 2010 21:53:48

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Dürft Ihr dabei auf die Kipphasen 2x oder nur mit je einem Schuß schießen? Bei Tontauben sicher jeweils 2 Schuß je Taube, falls notwendig, oder?

gablerbock

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Dienstag, 17. August 2010 16:50:44

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Auch beim Kipphasen sind 2 Patronen geladen welche geschossen werden dürfen. Also quasi 30 Patronen für für 10 Hasen

8x68

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Mittwoch, 18. August 2010 17:51:09

Re: Kipphasenschießen in der Prüfung

Was soll da noch schief gehen? happy

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