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ddrspion
Mitglied seit: 06.12.2007
Land/PLZ:: Deutschland/16XXX
Postings: 7
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Donnerstag, 20. März 2008 11:30:54
Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
---Hallo---
Hab da mal ne Frage zum jagdlichen Schießen für die Jägerprüfung.
Bei den Tontauben und beim stehenden Bock finde ich ist es vom Kaliber her richtig,
nur das man beim laufenden Keiler mit 222 oder 223 schießen kann, obwohl man später
mit diesen Kalibern nicht auf Überläufer schießen darf.
Schöne Ostern aus der Uckermark
Mfg S
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didier
Mitglied seit: 17.08.2007
Land/PLZ:: Frankreich/
Postings: 48
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Donnerstag, 20. März 2008 11:43:41
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
Hallo S., der Einwand ist grundsätzlich berechtigt. Soweit ich informiert bin, gibt es aber Bundesländern, wo das Schiessen mit einem Hochwildtauglichen Kaliber für diese Disziplin vorgeschrieben ist. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der dazu mehjr Licht ins Dunkel bringt!
Zu Deinem Punkt gebe ich Dir Recht. Ich fidne auch, die Disziplin sollte durch ein Kaliber geschossenw erden, das auch in der Praxis vorgeschrieben ist. Dafür könnte man ja mit den Anforderungen der Punktzahl etwas heruntergehen.
Als nächstes stellt sich dann aber die Frage, ob der laufende Keiler überhaupt praxisgerecht ist, wenn man heute schon fast überall Schießkinos zur Verfügung hat. So wird ja in Bayern schon empfoehlen, dass man nach bestandener Jägerprüfung einen regelmäßigen Schießnachweis im Schißkino erlangt.
Grunsätzlich habe ich aber noch eine Punkt zur Schißprüfung: Es ist ja nicht nur wichtig, dass man gut schießt, sondern auch die richtigen Stücke später und vor allem zu schonendes Wild auch schont. Um das zu simulieren, werden bei der Schießprüfung im Elsaß/Frankreich beim Flintenschießen immer wieder andersfarbene Tauben untergemischt, die nicht geschossen werden dürfen - wenn doch, ist man durchgefallen. So kann man nicht einfach nur drauf losballern, sondern muß schauen, verliert etwas Zeit und muß dann eben die restliche effizienter nutzen - auch nicht schlecht, oder? Grüße Didier
Jäger aus Leidenschaft!
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DenFüchsen gilts!
Mitglied seit: 18.02.2008
Land/PLZ:: Österreich/87XXX
Postings: 15
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Donnerstag, 20. März 2008 13:43:27
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
So weit ich richtig informiert bin, wird bei uns bei der Flinte sowieso nur die Handhabung gewertet - ein Prüfer hat einmal zu mir gesagt : 2 (von 10) soltest schon runterholen - aber wennst immer schön brichst is auch ok. (Wir haben halt so gut wie kein Niederwild). Mit der Kugel schießen unsere Jagdscheinanwerter auch nur aufgelegt auf die Scheibe (und soetwas wie Schießkinos gibt es in Österreich leider nur ganz selten) ---- also wo soll man bitte die Praxis auf flüchtendes Wild bekommen---- hoffentlich nicht bei der Jagd! (Äserschuss, Laufschuss ist beim "Üben" sehr wahrscheinlich) ich habe schon relativ viel Erfahrung für mein Alter, aber trau mich trotzdem noch kein Geld ausgeben für z.B.: einen Sauriegler in Ungarn oder so.... da muss die erste Nutsch halt noch warten bis das Selbstvertrauen gewachsen ist!
WmH
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Kormoranjäger
Mitglied seit: 15.07.2007
Land/PLZ:: Deutschland/49XXX
Postings: 31
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Dienstag, 01. April 2008 22:54:51
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
Also bei uns ( Nds.) haben wir alle Kugeldiziplinen mit der .308Win geschossen, und die Anforderungen an die Punktzah herabsetzen... also bitte! Das soll wohl ein Scherz sein... Wir mußten bein Rehbock 21 Ringe mit 5 Schuß machen. Wenn es nach mir ginge würde das auf 35 oder 40 raufgesetzt werden, wobei 5, 3 und1 natürlich nicht zählen. Das sollte eigentlich für jeden machbar sein, der nur etwas übt.
Bei den Tontauben waren es damals 3 von 10 die man treffen mußte. Das geht für Anfänger schon in Ordnung denn für den, der später regelmäßig auf Niederwild jagt, sollte es wohl selbstverständlich sein, regelmäßig zu üben. Allein um sich nicht zu blamieren... 
Aber die Prüfung liegt bei mir auch schon 16 Jahre zurück, und die Zeiten ändern sich... wenn auch nicht immer zum besseren.
Waimannsheil
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Dienstag, 20. April 2010 18:30:10
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
Ich würde nicht unbedingt das Kaliber in Frage stellen, sondern eher die Punktzahl. Auf der Bockscheibe sollte jeder im 8er Kreis bleiben und das wäre 40 Ringe. Bei den Wurftauben oder Rollhasen wäre auch 50% eigentlich Minimum. Man schießt ja später auf lebende Tiere und möchte nicht jedesmal eine Nachsuche, oder was noch schlimmer wäre, keine Nachsuche, weil man glaubt, daß man nicht getroffen hat.
Es stellt sich für mich sogar die Frage, ob man nicht die Jahresschießnadel oder mehr jährlich nachweisen sollte, um den Jagdschein zu verlängern. Das würde jeden zwingen den Umgang mit der Waffe auch weiter zu üben und es wäre eine gesetzliche Grundlage für den Bestand der Schießstände. Dann würde ich auch wie beim jagdlichen Schießen als Mindestkaliber .22 Hornet angeben, weil es ein Kostenfaktor ist und wer mit der kleinen Waffe trifft, der kommt auch mit der großen klar. Besser wäre natürlich, wenn man seine Jagdwaffe nimmt. Aber nur Wiederlader können nur zum Training 400 schuß 375 H&H im Jahr machen.
Ich finde diese Sache als wichtiger an, als diesen Hygienekurs. Da sitzt man 6 Stunden beim Bier und bekommt dann den Stempel obwohl man nicht zugehört hat. Ich kenn sogar einen Berufsjäger beim Staat, der zwar nach dem Lehrgang fragen muß, aber gleichzeitig allen schützen sagt, daß die Wildversorgung nur von seinen Leuten gemacht wird.
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8x68
Mitglied seit: 29.05.2007
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 54
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Donnerstag, 22. April 2010 10:31:24
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
Es gibt aus meiner Sicht zwei relevante Punkte:
- Sicherer Schuß aus "Verantwortung dem Wild" gegenüber
- Sicherer Umgang mit der Waffe aus "Verantwortung" den Mitjägern bei einer Treibjagd gegenüber
Ich fände es durchaus angemessen, wenn es jedes Jahr oder alle drei Jahre Pflichttermine gibt, auf denen man seine Schießfertigkeit und den Umgang mit der Waffe unter Beweis stellen kann.
Aus meiner Sicht wäre es dazu aber erforderlich, dass man Termin und Nachholtermine flexibel festlegen kann. Z.B. dass so jeder Hegering 3-4 Termine im Frühjar anbietet, dass man etwasAuswahl hat und - wenn man es in einem Termin nicht schafft -weitere Termine hat bis zu denen man üben kann ....
Für mich ist nichts "schlimmer", als wenn auf der Treibjagd einer neben mir steht, bei dem ich schon beim Laden der Waffe sehe, dass er die wahrscheinlich die letzten 11 Monate nicht in der Hand hatt ...
8x68
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
Postings: 348
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Donnerstag, 22. April 2010 18:14:02
Re: Schießprüfung zum Erwerb des Jagdscheines
Man könnte diese Prüfung ja an jedem Öffnungstag der Schießstände ablegen. Karte lösen, Schießstandaufsicht trägt ein und Standleiter vergibt die Bescheinigung.
Ich bin früher viel auf Treibjagden gegangen. 500 Schuß Jagdmunition Schrot pro Jahr sagt ja alles. Ich gehe nicht mehr, weil ich mich schon morgends frage, ob ich die schrotfeste Brille aufsetze. Setz ich sie auf, lachen alle. Setz ich sie nicht auf, dann tut es mir abends vielleicht leid. Keiner kann sich von einem Unfall freisprechen, aber ich hab schon viele Unfälle gesehen, die abends vertuscht werden, weil der Schütze wirtschaftlich wichtig ist für den Pächter.
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