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Favorit Drückjagdbüchse

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hzillmann

Mitglied seit: 02.10.2008

Land/PLZ:: Deutschland/55XXX

Postings: 4

Mittwoch, 04. Mai 2011 13:59:03

Favorit Drückjagdbüchse

Hat jemand Erfahrung mit der Drückjagdbüchse, die Frankonia derzeit für 1.049,00 € anbietet. Ich suche eine Waffe für meinen Sohn, der mit durchgeht und das Teil scheint mit geeignet. Taugt es auch für die Praxis?

Gruß
Helmut Zillmann

Teckelfan

21 21

Mitglied seit: 26.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 84

Mittwoch, 04. Mai 2011 17:04:11

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Ich bin sicher in Verbindung mit einem Kunststoffschaft kann man absolut nichts verkehrt machen. Man spart die beim Holzschaft nötige kostspielige Laufbettung. Gerade bei Waffen, welche bei Wind und Wetter häufig geführt werden, verziehen sich normale Holzschäfte ohne Laufbettung leicht und das führt zu Treffpunktverlagerungen.
Daher ist ein Kunststoffschaft bei speziellen Nachsuchen- und Drückjagdwaffen von großem Vorteil, auch wenn man diese sonst ablehnt.

WH
Teckelfan

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 348

Mittwoch, 04. Mai 2011 17:54:19

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Man kann heute oft auch sehr gute Waffen mit Optik für kleines Geld bekommen. Da lohnt es sich mal bei Büchsenmachern das Gebrauchtwaffenangebot zu durchstöbern und zur Probe zu schießen. Auch die Waffe bei Frankonia würde ich mal auf Schußbild testen. Ich hab schon Waffen gesehen, die mit Müh auf nem Bierdeckel blieben, wobei das Schußbild ein 2Eurostück nicht verließ.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

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Postings: 348

Mittwoch, 04. Mai 2011 20:15:57

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Zusatz: Von der Schaftform gut für eine Waffe für bewegliche Ziele. Kunststoffschaft ist immer gut, weil er sich bei Nässe/Trockenheit und Kälte/Wärme sich nicht verformt, aber die Kaliber gefallen mir alle nicht.

danielgreiner

Mitglied seit: 15.04.2011

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 3

Freitag, 13. Mai 2011 14:52:43

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Ein Bekannter von mir hat sich letztes Jahr ein Favorit Gewehr geholt und ist äußerst zufrieden damit - wenn ich von seinen Erzählungen ausgehe ist das Gewehr empfehlenswert.

Viele Grüße

Mäx88

25.25 25.25

Mitglied seit: 22.09.2010

Land/PLZ:: Deutschland/26XXX

Postings: 85

Samstag, 14. Mai 2011 01:28:51

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Ist da ein Glas drauf?
Von Savage gibts auch gute und günstige Büchsen.
Mit Kunststoffschaft und wenn man will sogar in Camo Orange.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Samstag, 14. Mai 2011 06:35:38

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Es gibt auch sehr gute preiswerte Büchsen mit Kunststoffschaft von Remington, Sako, Winchester und anderen. Im Vergleich zu Blaser sind das ausgesprochene Schnäppchen und sind auch hervoragende Waffen. Ich selbst schieß die Sako in .375H&H und bin seit Jahren begeistert. Die Waffe hat jetzt weit über 1000 Schuß weg und ist noch wie neu. Die Schußleistung liegt dran, daß ich vor jeder Jagdreise 200-300 Schuß Training auf 100-300 Meter und laufende Scheibe mach.

rollhase

7.93

Mitglied seit: 24.06.2007

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 59

Montag, 16. Mai 2011 00:41:46

Re: Favorit Drückjagdbüchse

In welchem Kaliber ist denn die Frankonie Drücckjagdbüchse - .308 oder .30-06?

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 348

Montag, 16. Mai 2011 06:33:05

Re: Favorit Drückjagdbüchse

8x57IS, 9,3x62, 30-06. Bei den ersten beiden Kalibern bekommt man im Ausland Schwierigkeiten mit Nachschub und die 30-06 ist ein nettes Kaliber, aber als Drückjagdkaliber nach meiner Meinung zu klein.
Die Schwierigkeiten mit Munitionsnachkauf haben wir öfter erlebt. Die Leute kaufen ne 20er Schachtel und lassen sie vom büchsenmacher einschießen (-4 = 16). Probeschießen im Jagdcamp (-4 = 12) . Ein Tier erlegen und 2x neu einschießen wegen Sturz beim Klettern oder Umfallen und die Ammo ist weg. Wenn man dann noch mal mit den Führern ne Kiste Bier ausgeschossen hat, dann ist schon eher Feierabend. Deshalb würde ich heute nur noch englische Kaliber nehmen, oder die 8x68, weil die teilweise auch schon im Ausland bevoratet wird für deutsche Jäger.

Teckelfan

21 21

Mitglied seit: 26.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 84

Montag, 16. Mai 2011 11:50:59

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Da gehen unsere Meinungen doch etwas auseinander - die .30-06 mit entsprechendem Geschoss zu schwach für Drückjagden ??? Ich meine nein.
Vom Thema abweichend: Mit dem 180grs Nosler Partiton in der .30-06 habe ich die meisten Großwildarten dieser Erde problemlos erlegt, lediglich für den staatlichen Reduktionsabschuss von Elefantenherden musste natürlich ein VM-Geschoss genommen werden. Die meisten Leute vom Naturschutz führten damals dabei deutsche .308 Vollautomaten (G3) mit 165grs Militärgeschossen.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

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Montag, 16. Mai 2011 19:30:48

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Wobei grad das 180 grs Nosler Partition ein Geschoß ist, welches beim kleinsten Hindernis sich zerlegt. Für normales Jagen in freiem Gelände ist das Geschoß perfekt, wobei ich die 300er immer der 30-06 vorziehen würde. Deshalb würd ich bei der Drückjagd lieber ein etwas dickeres stabileres Geschoß benutzen, weil man doch immer mal mit einem dünnen Ast rechnen muß oder auch in der Bewegung auf grobe Sauen mal etwas neben der 10 liegt. Ich lieb da das 235 grs Geschoß in .375H&H. Ist eine Geschmackssache, aber in Canada wird die 30-06 als zu klein für großes Wild angesehen 300 + 338 und 8mm sind dort schon Minimum.
Wenn der Schuß sitzt, dann reicht auch noch weniger, aber grad für den nicht perfekten Schuß sollte man Reserven haben. Mir hat auch mal ein Berufsjäger gesagt, daß ich mit allem kommen könnte, bloß nicht mit 7x64 TIG, weil das Ding auf Damwild nur Nachsuchen verursacht. Er hatte eben diese Erfahrung gemacht.

Teckelfan

21 21

Mitglied seit: 26.07.2010

Land/PLZ:: Deutschland/37XXX

Postings: 84

Dienstag, 17. Mai 2011 11:19:25

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Da staune ich doch sehr, über die von Dir gemachten Erfahrungen. Bei einer vierstelligen Zahl von stärkerem Schalenwild (kein Rehwild mitgerechnet) und reichlich Großraubwild in über 40 Jahren, welches ich zu 95% mit dem 180grs im Berg, der Savanne und selbst im dichten Busch weltweit erlegte habe, konnte ich keine leichte Zerlegbarkeit dieses Geschosses feststellen. Ebenso waren von mir vor der Jagdreise beratene Kunden stets mit der guten Wirkung des Nosler Partition in verschiedenen Kalibern sehr zufrieden.
Meine Erfahrung mit der .300Win.Mag. ist nicht sehr groß, da ich diese zu Gunsten meiner Waffen in .30-06 bald wieder verkaufte. Völlige Zerlegung von zu schnellen Geschossen erlebte ich einmal bei einem starken Schwarzbären in Alberta auf etwa 2m vor derTür der Trapperhütte. Wir hörten den flüchtenden Bären noch etwa 20min im nächtlichen Busch rumoren. Er hatte das original TM-Geschoss aus der .300Weatherby Magnum eines Kunden in den Vorderrücken bekommen. Das Geschoss hatte sich direkt unter der Decke völlig zerlegt. So etwas ist mir im "Nahkampf" mit der .30-06 und NP noch nie passiert. Das Heckteil des Zweikammergeschosses wirkt immer noch wie ein VM und bringt beste Penetration.
Erstaunlicherweise habe ich in den USA und Kanada einige Jagdfreunde, welche maximal auf Schwarzbär und Elch .308 oder .30-06 führen. Darunter sind auch Trapper und Jagdführer. Als verantwortlicher Jagdführer mit Kunden würde ich persönlich auf Braunbär und afrikanisches "Dangerous Game" aber auch eine .375 H&H vorziehen. Auch in diesem Kaliber benutze ich außer VM auf Elefant für alles Wild grundsätzlich ein NP.

Gruss und Weidmannsheil

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Dienstag, 17. Mai 2011 13:05:30

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Es liegt immer an der möglichen Präzision wie ich schon sagte. Ich hatte mit dem NP mal ein Stück im Weizen beschossen und bin wohl sehr gut ab gekommen, aber hab auf den letzten 30-40 Meter wohl einige Weizenhalme berührt und konnte auch mit Hund einen Anschuß finden. Es bilden sich natürlich Sympathien und Antipathien nach Erfahrungen. Fällt das erste Schwein mit der 6.5 x 57 R im Knall, dann schwör ich drauf. Läuft der Bär mit der 30-06, so daß der Führer nachschießen muß, dann ärgert sich der Gast. Deshalb war bei uns 300 aufwärts angesagt. Besonders bei Goat und Schaf wunderte man sich, was die abhaben können. Die Ziege flüchtete noch einige hundert Meter mit 2 300 Win im Kammerbereich.

Harry_u

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Mittwoch, 01. Juni 2011 21:36:03

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Für die Drückjagd gibt's nichts besseres als einen Heckler & Koch Halbautomaten oder eine innogun.de
Leider baut HK die gute Waffe nur mehr in tatctical Ausführungen und die fesche Bayrische ist recht teuer. Noch dazu sind ja die Waffengesetze in D recht pervers. Aber auch hier in Ö holen die Politiker auf in Dummheit und restriktiven Waffengesetzen...

Eduard56

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Mittwoch, 01. Juni 2011 21:43:19

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Auf der Jagd und Hund war einer, der baute sehr handliche Waffen im System H&K. Wenn ich rausfinde, wie der hieß, dann schreib ich es hier.

Ich glaub das war: Waffen Schwenke, Arolsen

C&R

153.96 153.96 153.96 153.96

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Land/PLZ:: Deutschland/82XXX

Postings: 495

Sonntag, 05. Juni 2011 17:39:33

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Ich jage viel auf Sautreibjagden. Die besten Schützen führen alle Repetierer. Wen man mal vertraut ist mit der Waffe, repetiert man im Anschlag so schnell, dass man gegenüber einem Halbautomat kaum Zeit verliert. Ein Halbautomat eignet sich sicher gut für die Drückjagd, aber ich glaube, dass man mit dem Repetierer nicht "unterlegen ist" ... am Ende kommt es eh aufs Treffen an und das hängt von der Übung ab.

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JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER

Eduard56

96.75 96.75 96.75

Mitglied seit: 30.03.2010

Land/PLZ:: Deutschland/

Postings: 348

Montag, 06. Juni 2011 12:11:58

Re: Favorit Drückjagdbüchse

Und rein optisch gefallen mir die neuen Halbautomaten nicht. Die sehen nicht mehr jagdlich aus, sondern schon militärisch. Und wenn man schon auf Entenjagd angepöbelt wird, weil man nen Halbautomaten führt, dann sollte man das bei Hochwild auch lassen.
Am Besten einen Repetierer für alles von Schwein bis Elch und ne kombinierte für Ansitz und Pirsch im Niederwildrevier, dann hat man eigentlich für jeden Zweck ne Kugel. Und dann wirklich mal einige hundert Schuß in allen Situationen auf dem Schießstand verschießen, weil gute Ergebnisse kommen nur durch viel training mit einer gut liegenden Waffe.

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