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8x68
Mitglied seit: 29.05.2007
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Freitag, 04. April 2008 09:23:44
Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Hallo, man sieht jetzt schon bei fast jedem Waffenhersteller "Allwetter"-Modell im Angebot, die mit hochrobusten Schäften ausgestattet sind. Was ist Eure Meinung dazu, bieten die wirlich vorteile? Meine alten Repetierer mit olzschaft haben auch schon teilwerise zwei Generationen überlebt und wir gehen nicht nur bei schönem Wetter zum Jagen
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treiber64
Mitglied seit: 05.10.2007
Land/PLZ:: Deutschland/
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Montag, 14. April 2008 14:25:51
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Hallo, Kunsstoff ist u.U. auch leichter und robuster als Holz. Ich denke, die meisten Jäger kommen mit einem Holzschaft klar. Wer regelmäßig Extremsituationen ausgesetzt ist (z.B. Nachsuchen), bei dem kommen die Vorteile des Kunsttoffschaftes sicher zum tragen.
Merci und WmH Treiber64
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blaser..
Mitglied seit: 17.10.2007
Land/PLZ:: Deutschland/32XXX
Postings: 1
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Sonntag, 27. April 2008 11:33:27
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
hallo,
ich selbst besitze eine R 93 mit synthetikschaft im kaliber 338 Win. Mag.gehe regelmäßig in die tschechei zum jagen,wo nicht immer die besten wetterbedingungen sind besonders im winter bei der sauenjagd deshalb würde ich sagen,wenn man viel und regelmäßig jagd(auch bei schlechten wetter)würde ich nur dazu raten!
unteranderen giebt es keine großen beschädigungen bei nachsuchen usw.
ein holzschaft ist natürlich mehr was für`s auge,da muß man sich auch im klaren sein
mfg
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
Land/PLZ:: Deutschland/
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Sonntag, 04. April 2010 19:36:29
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Wer regelmäßig bei extremem Wetter jagd, der wird nicht um einen Kunststoffschaft drumherum kommen. Eine Jagdwaffe sieht mit Holzschaft vielleicht edler aus, aber taugt nur bei trockenem Wetter. Bei viel Regen oder extremer Hitze in Afrika arbeitet der Schaft und legt sich dann im vorderen Bereich an den Lauf an. Dieses führt zu Trefferbildern bis 30cm. Reparatur ist dann nicht immer schnell möglich.
Möglichkeit1: Waffe schon in Deutschland fieberglasbetten lassen und den Vorderschaft größer ausschleifen und abdichten.
Möglichkeit 2: Behelf ist, wenn man im Jagdurlaub das System rausnimmt und den Vorderschaft mit Schleifpapier und nem dicken Edding ausschleift. Immer wieder System/Lauf einlegen und mit einem Papier den Abstand Lauf und Vorderschaft testen. Wenn genug raus ist die Waffe zusammenbauen, eineige Schüße, Schrauben noch einmal nachziehen und dann neu einschießen. Pech ist dann, wenn der Auslandsjäger nur 10 Schuß dabei hat. Deutsche Kaliber wie 9,3 x werweißwas sind in den meisten Ländern nicht zu kaufen.
Deshalb rate ich zu einem Kunststoffschaft und 50 Schuß Munition für so einen Trip. In 2 Wochen muß man manchmal 4-5 mal die Waffe einschießen, weil man stürzt oder die Waffe fällt.
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jagdkönigin
Mitglied seit: 25.06.2007
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Mittwoch, 07. April 2010 20:43:52
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
wenn Kunsstoff so überlegen ist, warum werden dann neue Modelle von Blaser (R8) nur mit Holzschaft angeboten - das will ich einfach nicht verstehen?!
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
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Donnerstag, 08. April 2010 13:02:58
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Ganz einfach: Weil die meisten Jäger mehr auf Gravur und Wurzelholz achten und Neuigkeiten nicht positiv gegenüber stehen. Der Holzschaft ist optisch schöner und reicht auch, wenn man die Waffe im Futteral zur Kanzel schlört, aber bei der Drückjagd bei Regen oder Schnee, da fangen die Probleme an. Das Holz leidet und arbeitet. Wenn man das System fieberglasbettet und alle Holzteile vor Wasser schützt, kann man viel Übles verhindern, aber als Gebrauchswaffe würd ich immer Kunststoff nehmen. Link nur für registrierte und angemeldete Mitglieder sichtbar
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treiber64
Mitglied seit: 05.10.2007
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Donnerstag, 15. April 2010 18:44:27
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
... ich denke eher, dass man mit beschränktem Angebot zunächst mal die "zahlungskräftigen Segmente" im Markt bei Blaser abschöpfen will ... würden die gleich Kunststoff anbieten, würde das lukrative Geschäft mit Holz darunter leiden ... jede Wette, dass es in einem Jahr Kunsstoffschäfte gibt, spätestens zur nächsten Messe in Dortmund
Merci und WmH Treiber64
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rollhase
Mitglied seit: 24.06.2007
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Montag, 28. Juni 2010 22:45:34
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
für mich ist die Antwort einfach - Holz ist schöner, Kunststoff praktischer .. und dementsprechend kann sich jedernach seiner Präferenz entscheiden 
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
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Dienstag, 29. Juni 2010 06:48:07
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Und es gibt ja nicht nur Blaser. remington und Sako bieten Modelle mit Kunststoffschaft weitaus billiger an. In Canada sieht man bei den Guides schon mehr kunststoff wie Holz. Das liegt an den extremen Witterungen. Im Sommer bis über 40 in den Rockies und im Winter bis -50. Dann mal Wüstenluft und mal wie in der Badewanne. Da geht nix anderes.
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rollhase
Mitglied seit: 24.06.2007
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Dienstag, 29. Juni 2010 13:33:17
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Da gebe ich Dir absolut Recht aber ich denke, dass für 90% der Europäischen Jäger diese Extremsituationen weniger zutreffen und dann die Abwägung eine Geschmackssache ist ...
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Eduard56
Mitglied seit: 30.03.2010
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Dienstag, 29. Juni 2010 14:42:24
Re: Holz vs .Kunsstoff bei Schäften
Selbst hier in Mitteleuropa gibt es Regen und Sonne. Beim Scholschaft sollte man zumindest das System einmal aus dem Schaft nehmen, eventuell den Platz zwischen Lauf und Vorderschaft etwas erweitern und dann gegen Nässe schützen. Auch zu empfeheln ist ein Fieberglasbett für die Auflagen Metall gegen Holz. Dann hat man schon das Wichtigste gemacht und ist nicht enttäuscht, wenn man mal 14 Tage auf Jagdreise in Mitteleuropa ist um Sauen usw. zu schießen. Ohne diese Vorsichtsmaßnahmen kann der schaft sich verziehen und gegen den Lauf ablegen. Daß vergrößert dann das trefferbild leicht von 3cm auf 30 cm Durchmesser.
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