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geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

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flo-mauser

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Dienstag, 31. Mai 2011 14:28:59

geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

ich fliege bald nach namibia und möchte ein kaliber mit hoher präzision und guter tiefenwirkng im wildkörper. ich bin hin und her gerissen zwischen 8*68s und 375 h&h. jeder sagt etwas anderes und es ist sehr schwer auf ein fazit zu kommen. die 8*68s ist präziser wegen der höheren rasanz, macht das aber überhaubt einen großen unterschied auf höchstens 300m? der eine sagt es ist durchaus möglich mit 30 06 auf großantilopen zu feuern und der andere behauptet dass sich bei einem 18 gr geschoss der 375 h&h nicht mal ein ausschuss zeigt sowie bei 8*68s ein hängenbleiben in den ersten 10cm des wildkörpers bei diversen geschosstypen wie tug/rws. rotwild ist natürlich gut zu schiessen mit der 8*68s, das ist ja klar. jedoch bei elchen, habe ich gelesen, ist es schon kritisch und bei großantilopen ist es ja dann genauso. oder?
mittlerweile tendiere ich mehr zur 375 h&h weil ich glaube dass ich auf 200- 300m mit der genauso präzise schieße wie mit der 8*68s und ich aber eine deutlich bessere wirkung auf den wildkörper habe. genauso müsste es sich ja auch auf rot und schwarzwild verhalten. dazu kommt dass man die internationalen kaliber überall bekommt und es mehr geschossvielfalt gibt, ausserdem könnte man mit der 375er sogar büffel jagen.
bitte schreibt eure meinung und wenn ihr noch das richtige geschoss wisst bin ich euch doppelt dankbar.
danke schon mal im voraus.

Eduard56

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Dienstag, 31. Mai 2011 16:21:43

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ich schieße die .375 H&H in Canada. Das Haliber ist absolut präzise. Ich habe mit verschiedenen Geschossen von 235 grs angefangen Ergebnisse von "5 auf nen Euro" erzielt. Wenn du selbst lädts oder nen Freund hast, der es für dich macht. dann kostet dich ein Schuß um nen Euro. Das erleichtert dir das reichliche Übungsschießen mit dem Großkaliber. Selbst das 235 grs = ca. 16 gr wirkt absolut tötlich auf Elch und ist auch sehr gut in der Flugbahn. Selbst auf Entfernungen von über 300 m. Man kann natürlich das Geschoßgewicht auch weit hochsetzen, dann hat man aber wieder große Höhenunterschiede beim Trefferbild 200 + 300 m. Schaft würde ich immer einen ziemlich geraden Fiberglasschaft (der hat keine Hitze-Kälteprobleme)nehmen. Bei geraden Schäften schlägt die Waffe nicht so hoch und mit Magnaport bleibt das Ziel auch im Schuß im Glas. So sieht man wie das Tier zeichnet.
Vorteil der .375 ist natürlich, daß sie weltweit erhältlich ist, bei deutschen Kalibern wie 8x69 kann man leicht Probleme bekommen, wobei man wenn man ein deutsches Kaliber bekommt, am ehesten die 8x68 findet.
PS: Und nehm reichlich Ammo mit, weil man öfter Kontrollschießen machen muß, oder auch mal aus Spaß auf Dosen schießt.

flo-mauser

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Dienstag, 31. Mai 2011 16:38:31

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

ahh ok danke. also des mit der präzision hat mich echt interressiert. welche geschosstypen würdest du dann empfehlen bei der jagd auf großantilopen und konsorten?? des rws uni classic macht mit 19.5 gramm nen guten eindruck. oder?

Teckelfan

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Dienstag, 31. Mai 2011 17:15:05

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Seit 1981 habe ich beruflich mit der Jagd in Namibia und anderen Ländern der Welt zu tun. Selber habe ich meist für Reduktion und Fleisch über 300 Grossantilopen erlegt (im Oktober 2010 den 131. Oryx). Etwa 95% mit der .30-06 und dem 180grs Nosler Partition.
Meinen Namibia-Kunden habe ich stets die Waffe empfohlen, mit der sie in Deutschland auch bestens zurecht kamen (ab 7X64 aufwärts mit hartem Geschoss ab 175grs). Das NP hat optimale Tiefenwirkung und bei breitstehenden Oryx hatte ich immer Ausschuss.
Bei den etwa gleichen Schüssen mit der .375H&H mit einem Zweikammergeschoss mehrfach nicht. Die schnelle .300 Weatherby Magnum hatte bei meinen Kunden auch nie Ausschuss bei starkem Wild über 200kg. Für die mögliche Nachsuche ist gerade bei Jagden ohne Hund, jeder erkennbare Schweisstropfen wertvoll, vor allem wenn das beschossene Stück mit der Herde flüchtet und sich später absondert.
Für die Jagd in Afrka würde ich bei einer Neuanschaffung (wenn nötig) die .375H&H der 8X68S vorziehen. Wer erst einmal die Afrikajagd liebt, wird später auch Wildarten erlegen mögen. welche für Jagdgäste ein 9,5mm Kaliber vorschreibt. Auch da würde ich neben dem Solid (Elefant, Büffel) das Nosler Partiton aus guter Erfahrung empfehlen.
Je nach Gelände und Bewuchs erfolgen in Namibia die meisten Schüsse zwischen 50 bis 200 Meter. Du wirst kaum einen Berufsjäger oder Jagdführer mit rasantem Kaliber finden. Die meisten Farmer in Namibia führen eine .30-06 und die alten deutschstämmigen oft auch noch die 8X57IS. Sie bekommen ihr Großwild damit sicher auf die Erde.
Deutsche Waffenhändler (oft noch nie selber in Afrika gewesen) wollen Dir natürlich eine "Grosswildwaffe" verkaufen - von ihrer Seite durchaus verständlich, für eine erste oder möglicherweise einmalige Afrikajagd aber völlig unnötig.

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Dienstag, 31. Mai 2011 18:55:00

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

@ Teckelfan
Du kennst ja meine Meinung zum NP-Geschoß. 30-06 würd ich auch nie empfehlen. Aber eine .375H&H ist ja auch später in Deutschland auf Schwarzwild und Rotwild geeignet. Gibt ja Geschosse ab 16 gr. Das Geschoß hab ich auch schon auf Rehwild genutzt. Wirkt gut ohne viel zu zerstören, weil es für härteres Wild ist.
Im Grundsatz sagen wir aber doch Gleiches.

flo-mauser

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Dienstag, 31. Mai 2011 19:11:56

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

welches geschoss würdet ihr dann empfehlen?? nosler partition?? rws uni classic oder evo? also jetzt erst mal auf großantilopen und auf eher weitere entfernungen bei der 375h&h

Eduard56

96.75 96.75 96.75

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Dienstag, 31. Mai 2011 20:57:08

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Schau erst mal mit welchem Geschoß deine Waffe am Besten schießt. Es geht nicht mit jedem. Als Wiederlader kannst du laborieren und fast jedes Geschoß auf den Punkt bringen. Ansonsten schwört der Teckelfan auf Nosler Partition und ich eher auf 235 grs Speer Semi Spitz, oder 270 grs Hornady Sp. Point oder 300 grs Sierra BT Spitz. Wobei meine mit 235 und 300, beide ziemlich hoch geladen, am Besten schießt.
Probiere alles aus und nehm das Beste. Einfach ne Gun kaufen, vom Büchsenmacher einschießen lassen und die Restschachtel mit nach Afrika nehmen ist der schlechteste Weg. Schieß dich und die Kanone ein. Achte nicht auf 100 Schuß. Je besser du bist, desto besser wird deine Jagd.
Ich hab in Canada Leute gesehen, die dem Führer Geld gaben, damit er für sie schießt, weil sie Angst vor der eigenen Waffe hatten. Waren nur 243 von hier gewöhnt und hatten für Canada ne 378 Weatherby.
Such dir also ne waffe, die dir gefällt und liegt, also Spaß macht und dann leg los.

namhunt

8.86

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Donnerstag, 02. Juni 2011 15:07:57

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ich bin Großwild berufsjaeger in Namibia. Ich kann dir auf jeden Fall die 375 h&h empfehlen. Mit diesem Kaliber bist du fuer fast alle wildarten auf der ganzen Welt geruestet. Du darfst auch nicht vergessen das ein eland zum Teil gleichschwer oder sogar schwerer als ein Bueffel sein kann. Als Geschoss empfehle ich dir die barnesx Geschosse. Die bringen Tiefenwirkung und fast volles restgewicht.

C&R

156.21 156.21 156.21 156.21

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Sonntag, 05. Juni 2011 17:47:17

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ich würde Dir die 8x68 oder die .300 WIN MAG empfehlen. Die .375 H&H ist ein echter Hammer, der für Großwild sicher geeignet ist. Auf Sauen und Rotwild aber überdimensioniert.

Elch und Sauen erlegt man häufiger auf kurze Entfernungen. Bei Rothirschen im Gebirge oder Großantilopen in der offenen Steppe können es schnell mal 300m werden.

Daher habe ich mich für die .300 Win MAG entschieden, die eine gestreckte Flugbahn hat und auf Sauen, Rotwild, Groß- & Kleinantilopen gute Dienste geleistet hat. Ich Schieße auf Sauen auf der Treibjagd Teilmantel und auf alles andere Wild die TUG.

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JÄGER - ANGLER - FLIEGENFISCHER

flo-mauser

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Sonntag, 05. Juni 2011 23:24:33

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

aha... jetzt meinst du wieder das genaue gegenteil von dem was mir von den anderen empfohlen wurde, wie z.b. dass sich bei solch hochrasanten munitionstypen auch bei harten geshcossen keine gute tiefenwirkung einstellt (ich erinnere mich gelesen zu haben, dass sich bei rws tug oder ja neuerdings uni classic mit 300er win eine spaltung der zwei geschosskomponenten ergeben hat, was darauf zurückzuführen sei dass diese hochrasante munition in verwendung auf großwild wie eland, oryx und konsorten mit diesen geschossen, ja eigentlich mit kaum einem geschoss zu empfehlen ist). mein vater war bereits diverse male in namibia auf der jagd und hat bisher nie sein eigenes gewehr dabei gehabt, weil vom farmer büchsen mit eben 300er und 8*68s bereitgestellt wurden und wir keine über 3006 und 7*64 besitzen. bei diesen jagden gab es regelmäßig, ja eigentlich immer, probleme mit dem aussuß und der geschosswirkung an sich. ausserdem kann ich mich erinnern gelesen zu haben, dass sich zu schnelle geschosse bei nicht freihem schussfeld gerne mal ablenken lassen oder gar verformen wenn auch nur grashalme im weg sind. die sache mit der gestreckteren flugbahn hat mir auch erst sorgen bereitet, aber bis 300m soll doch die 375 noch recht präzise sein. wie sonst könnten scharfschützen auf bis zu 1 km mit deutlich langsameren munitionstypen als 300win immernoch präzise schüsse anbringen? ich habe mich eigentlich auf grund dieser berichte bereits für die 375er entschieden, bin aber gespannt ob mir jetzt doch wieder jemand wiederspricht.

Eduard56

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Montag, 06. Juni 2011 06:28:48

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Du wirst immer verschiedene Meinungen hören. Du mußt nur aus den Fakten erkennen, was für dich das Beste ist. Ich hatte ja die .375H&H empfohlen und ich finde, daß sie durch die große Palette von Geschossen von 16 gr (235 grs) aufwärts auch ohne weiteres für Rotwild und Sauen geeignet ist. Ich bin aber auch der Meinung, daß die 8x68 vom Rückschlag heftiger ist wie die 375. Die 8x68 schlägt kurz und heftig, wobei die 375 mehr schiebt. Wichtig ist nur, daß man einen geraden Schaft hat und nicht so einen heruntergebogenen Krüppelschaft wie an manchen kombinierten Waffen, damit man unterm ZF durchschauen kann. Besser gerader Schaft und ganz niedrige abnehmbare Montage. Und wenn der Schlag doch zu heftig ist, dann Magnaport in den Lauf einschneiden.

Teckelfan

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Montag, 06. Juni 2011 13:52:22

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Bitte den eigenen Ohren und denen des Jagdführers zuliebe auf Magnaport verzichten. Lieber im Kaliber eine verträglichere Sorte nehmen. Leider gab es in meiner .460WM nur Originalwaffen mit Magnaport. Wer mag schon im heißen Afrika mit Gehörschutz jagen...

Eduard56

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Montag, 06. Juni 2011 15:43:11

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ich hatte noch nie Probleme mit der Lautstärke wegen Magnaport. Und der Führer soll seine Lauscher ja auch nicht in Mündungshöhe haben, sondern höchstens auf Schulterhöhe des Jägers. Den großen Vorteil im Magnaport seh ich auch nicht so im geminderten Rückschlag (den Rückschlag sollte man vertragen können, sonst lieber mit 22lfb auf Kanickel jagen), sondern in der Stabilität der Waffe, weil ich im Schuß das Zeichnen des Wildes noch sehe. dafür muß man natürlich durchs Feuer schauen können.
375 H&H und 458 Win schoß meine damalige Freundin auch ohne gepolsterte Jacke und sie wog kanpp über 50 kg. Also jetzt nicht so machen, als wenn ne 375H&H ne Mörderwaffe wäre. Deine 460WM ist etwas anders, die verteilt ja auch leicht das Mitgliedsabzeichen vom Weatherby-Club (Narbe in Halbkreisform überm Zielauge *gg*)

Teckelfan

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Dienstag, 07. Juni 2011 11:56:08

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Die .375H&H ist wie Du schon schreibst, wirklich kein Dampfhammer. Auch meine Frau hat damit viele Jahre ohne Magnaport gejagd. Sie hatte sogar eine sehr leichte R93 mit Kunststoffschaft (Wechsellauf .300Win.Mag.). Als geführter Jagdgast wird weltweit eine .375H&H oder 9,3X64 immer auf alle Wildarten reichen.
Bei der .460 Weatherby Magnum habe ich auf die kurzen Entfernungen der Urwaldjagd stets mit zusätzlich montiertem K&K gejagd. Für mich unverständlich, diese Waffe bei Weatherby ohne offene Visierung zu bauen. Bei einer Spezialwaffe für die Waldelefantenjagd wäre ein Zielfernrohr absolut kontraproduktiv. Es beschlägt leicht im feuchten Regenwald (kann im falschen Moment tödlich sein), auf sehr kurze Entfernung (meinen ersten Waldelefanten schoss ich auf 4m) ist im grünen Dickicht kaum schnelle Zielerfassung möglich und es besteht die Gefahr des Schlages gegen das Auge bei Schüssen nach oben. Manche Spötter sagen. "Die .460 WM mit Zielfernrohr tötet nach vorne und nach hinten."
Ich selber habe Kunden erlebt, die ohne Schussfreigabe neben meinem Ohr schossen. Mit einem Magnaport ist der Schuss eindeutig immer lauter als ohne. Diese netten Erlebnisse haben mich gute 70% Gehörverlust und die Anschaffung von Hörgeräten gekostet.

Eduard56

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Dienstag, 07. Juni 2011 13:52:08

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ich hab im Ausland fast immer mit der 375 gejagt, nur wenn ich führte, dann hatte ich eine 340 Weatherby Halbautomat mit so einer Reddot-Visierung. Wenn wirklich mal ein angescossenes Tier angegriffen hätte, dann wäre das Zielen und Feuern schneller gegangen.
Dann hast du auch das weatherby-Abzeichen überm Auge? Ich hab mir meins geholt, als ich liegend bergauf schießen mußte um den Grizzly zu kriegen. Das tat mächtig aua. Lachen konnt ich aber, als ich in der Gebrauchsanleitung für die Gamebags (Stoffbeutel für Fleisch) las: Before using gamebags make shure, that the animal is dead. Wounded animals can be very dangerous.
Ich glaub, daß man sicher sein kann, daß das Tier tot ist, wenn man es zerlegt hat um in gamebags zu packen.

Teckelfan

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Mittwoch, 08. Juni 2011 12:04:00

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ha, ha - nein, den Magnum-Kiss habe ich zum Glück nie mit einer Großwildwaffe erleben dürfen. Die "richtig" dicken Kaliber habe ich nie mit Zielfernrohr abgedrückt (.416 und 460 Weatherby sowie die .600 NE aus einer Heym Doppelbüchse). In Afrika habe ich auf Großwild (Big Five) mit Kunden meist die .375H&H oder die 9,3X64 geführt. Nur zum Selbstschutz und dem meiner Trägermannschaft führte ich speziell im Regenwald eine .460 WM und wie bereits geschrieben ohne Glas. Ein Freund führte als Brillenträger die gleiche Waffe mit einem weit vom Auge entfernten und nicht vergrößernden Rotpunktvisier - ein guter Kompromiss.
Ich habe mir damals auf der Drehbank Reduzierhülsen für die .460 WM gedreht. Damit konnte ich Revolverpatronen wie .44 Magnum und .45 Colt für kleinere Wildarten zur Marschverpflegung relativ leise erlegen. Elefanten in der Nähe ließen sich davon nicht in Panik versetzen.

Eduard56

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Mittwoch, 08. Juni 2011 14:07:38

Re: geeignetes kaliber und geschoss für elch, großantilopen, rotwild und großes schwarzwild

Ein Freund hatte sich ne 375improved gekauft und ärgerte sich dann, daß die Hülsen so teuer wären. da hab ich ihm das Mag mit 375H&H vollgestopft und 5 mal repetiert und abgedrückt, da hatte er 375improved fireformed *gg*

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